Márquez: "ich habe es gesagt!" sprint-erfolg in assen verpasst

Marc Márquez hat im Sprintrennen des MotoGP-Grand Prix von den Niederlanden in Assen einen sechsten Platz belegt und damit seine eigene Vorhersage bestätigt. Der Gresini-Pilot schien sich mit dem Ergebnis anzurechnen und deutete an, dass er Pecco Bagnaia unter Druck setzt. Doch hinter der scheinbaren Zufriedenheit verbirgt sich eine Analyse der Strecke und der eigenen Fähigkeiten, die für das morgige Rennen entscheidend sein könnte.

Die kurvenenge in assen: márquez' achillesferse

Márquez betonte, dass Assen ein anspruchsvoller Kurs sei, der maximale Kraftvermögen erfordere, insbesondere in den Richtungswechseln. "Ich fühle mich beim Bremsen und auf Geraden gut, aber wenn es viele Richtungswechsel ohne Gas gibt. da leide ich sehr." Er erklärte, dass er Schwierigkeiten habe, den Wechsel von Links- zu Rechtskurven zu bewältigen, da sein Körper sich beim Bremsen nach vorne verlagere. Ein Sturz am Freitagvormittag habe ihm einen Weckruf gegeben. "Hier gibt es drei solcher Wechsel, bei denen ich vorsichtig sein muss."

Die Strategie am Ende: Ein verzweifelter Versuch Im Finale versuchte Márquez, durch einen zusätzlichen Kraftaufwand noch etwas herauszuholen, falls Martín und Bagnaia übertreiben würden. "Ich habe versucht, etwas zu fischen." Obwohl er sich nicht durchsetzen konnte, gelang es ihm, Bagnaia zu überholen, was ihm letztendlich einen Platz einbrachte – ein Glücksfall, der jedoch nicht gewollt war.

Es ist klar, dass Márquez zwar in der Lage ist, dieses Tempo zu halten, jedoch nur über einzelne Rennrunden hinweg, nicht über die gesamte Distanz. Das Rennen morgen wird zeigen, ob er seine Strategie anpassen und die Schwächen der Strecke kompensieren kann.

Bezzecchi im fokus: márquez

Bezzecchi im fokus: márquez' erwartungen

Márquez äußerte sich überrascht darüber, dass Bezzecchi nicht gewonnen habe. "Ich habe gestern gesagt, dass dies ein Rennen war, in dem ich erwartete, dass Bezzecchi die 37 Punkte holt." Er prognostiziert, dass Bezzecchi morgen das Rennen gewinnen wird, da er über das beste Tempo verfügt. Allerdings betonte Márquez, dass im Rennsport alles möglich sei.

Die Abschaffung des Vordergriff-Geräts bei der Startprozedur wurde ebenfalls thematisiert. Márquez beschrieb, dass die neue Methode, bei der das Motorrad sich selbstständig aufdrückt, mehr Übung erfordert und bis zum Bremspunkt gefährlicher sei. "Es ist schwieriger und unbeständiger. Ab der nächsten Rennveranstaltung, bei der wir mehr Abstand zwischen den Startlinien haben, ist es etwas, das ich nicht mag, da ich die erste Kurve mag und sie mir einen Vorteil verschafft. Ich positioniere mich dort wie ein Blitz, aber es gewinnt an Sicherheit und es wird alles gleichmäßiger."

Márquez scheint sich darauf zu konzentrieren, das Beste aus der Situation zu machen und für die Zukunft zu lernen. Seine Äußerungen zeigen eine Mischung aus realistischem Blick auf die momentane Situation und dem unermüdlichen Willen, sich zu verbessern und zu kämpfen.