Marit björgen muss olympia-teilnahme absagen – familiärer notfall

Schock für das norwegische langlaufteam: marit björgen fehlt in mailand cortina

Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die achtmalige Olympia-Siegerin Marit Björgenwird bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo nicht als Trainerin anwesend sein. Wie sie gegenüber dem norwegischen Sender TV2 bekannt gab, ist ein Krankheitsfall in ihrer Familie der Grund für diese kurzfristige Absage. Damit fehlt eine wichtige Stütze des norwegischen Teams.

Björgens rolle im team und die nachfolge

Björgens rolle im team und die nachfolge

Björgen hatte erst 2024 einen Posten als Assistenztrainerin der norwegischen Frauenmannschaft übernommen. Sie sollte Pal Gunnar Mikkelsplass unterstützen, der am 14. Februar zum Team stoßen sollte. Der norwegische Cheftrainer Sjur Ole Svarstad ist bereits vor Ort und wird die Mannschaft ohne Björgen führen. Die Athletinnen sollen jedoch „in guten Händen“ sein, so Björgen.

Keine nachreise geplant

Laut der norwegischen Delegation ist eine spätere Anreise von Björgen nach Italien ausgeschlossen. Der familiäre Notfall erfordert ihre volle Aufmerksamkeit. Dies ist ein herber Verlust für das Team, da Björgens Erfahrung und Expertise im Langlauf unbestritten sind.

Erfolge und karriereende der langlauf-legende

Marit Björgen beendete ihre aktive Karriere im Jahr 2018 und hinterließ eine beeindruckende Bilanz: acht Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen machen sie zur erfolgreichsten Winterolympionikin aller Zeiten. Ihr Einfluss auf den Langlaufsport ist enorm.

Der olympia-zeitplan und die erwartungen

Das erste Olympia-Rennen der Langläuferinnen, der Skiathlon, findet bereits am Samstag statt (13:00 Uhr live auf Eurosport und HBO Max). Die Erwartungen an das norwegische Team sind hoch, und die Athletinnen werden versuchen, Björgens Abwesenheit zu kompensieren. Die Konkurrenz ist jedoch stark.

Weitere nachrichten von den olympischen spielen

Neben Björgens Absage gibt es weitere interessante Entwicklungen bei den Olympischen Winterspielen. Die US-amerikanische Langläuferin Jessie Diggins sandte eine emotionale Botschaft an ihre Heimat Minnesota. Außerdem hofft der Deutsche Skiverband (DSV) auf eine schnelle Klärung im Dopingfall Carl. Die Spiele versprechen spannende Wettkämpfe und bewegende Geschichten.

Diggins' emotionale botschaft und der dopingfall carl

Jessie Diggins, eine weitere prominente Langläuferin, teilte ihre Gefühle und Motivationen vor den Spielen. Gleichzeitig beschäftigt der DSV der Fall von Carl, bei dem es um einen möglichen Dopingverstoß geht. Eine zeitnahe Klärung wird erhofft, um die Integrität des Sports zu wahren.