Mannheim am finalhaken: adler demütigen münchen!
Ein Schock für die EHC Red Bull München! Die Adler Mannheim haben im dritten Halbfinalspiel der DEL-Playoffs eine Machtdemonstration gezeigt und mit 4:1 gewonnen. Damit steht Mannheim vor dem Einzug ins Finale – und München vor dem vorzeitigen K.O.

Die mannheimer offensive macht den unterschied
Die Partie verlief lange Zeit wie ein enges Duell, doch entscheidend war die Effizienz der Adler. Justin Schütz, der Mannheims Nationalstürmer, war der Schlüssel zum Erfolg. Zunächst brachte er seine Mannschaft in der 40. Minute in Führung, und nur wenige Minuten später, in der 52., erzielte er sein zweites Tor. Anthony Greco und Tom Kühnhackl stellten in den Schlussminuten den Sieg noch deutlicher heraus.
Die Eisbären Berlin sind ebenfalls einen Schritt näher am Finaleinzug. Mit einem 4:2-Sieg gegen die Kölner Haie geht der Titelverteidiger nun mit 2:1 in der Serie in Führung. Obwohl die Haie durch Treffer von Dominik Bokk und Oliwer Kaski kurzzeitig zurückkamen, sorgte Leonhard Pföderl mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung in der 58. Minute, nachdem Köln den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler aufs Eis gestellt hatte. Eine taktische Meisterleistung, die den Sieg besiegelte.
Die Bilanz spricht eindeutig für Mannheim: Eine 3:0-Führung in den DEL-Playoffs wurde in der Geschichte noch nie verspielt. Gawanke äußerte sich nach dem Spiel bei Magentasport: „Wir müssen noch einen Sieg holen, aber das ist ja bekannterweise der Schwerste.“ Die Spannung steigt, und der Blick richtet sich nun nach München.
Die Berliner kontrollierten ihre Partie von Beginn an. Nach einer zunächst torlosen ersten Periode gingen die Eisbären in Führung, die sie dann im weiteren Verlauf der Begegnung ausbauten. Das Spiel war insgesamt von hoher Intensität geprägt, wobei die Berliner ihre Chancen konsequent nutzten.
Am Dienstag (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) haben die Adler in München die Chance, die Serie zu beenden. Ein Sieg dort würde den Einzug ins Finale besiegeln und München die Koffer packen lassen. Ob die Roten Bullen noch einmal kontern können, bleibt abzuwarten.
