Manchester city holt maresca: chelsea lässt die puppen tanzen
Die Nachfolge von Pep Guardiola war seit Monaten das bestgehütete Geheimnis des englischen Fußballs. Jetzt ist es raus: Enzo Maresca übernimmt bei Manchester City – und sein Ex-Verein Chelsea schlägt zurück. Mit einer Wutrede, die seltene Einblicke in die Hinterzimmer der Premier League gewährt.
Warum chelsea plötzlich auspackt
Der Italiener unterschrieb einen Vertrag bis 2029. Zehn Jahre Guardiola, jetzt Maresca. Doch die Blues lassen das nicht unkommentiert. Auf ihrer Website veröffentlichten die Londoner ein Statement, das wie eine Anklage klingt. Die Saison 2025/26 sei „äußerst enttäuschend verlaufen“, heißt es da. Grund: die Unruhen durch Trainerwechsel „während der Weihnachtszeit“.
Was niemand ahnte: Maresca hatte den Job bei City schon im Herbst 2025 im Kopf. Chelsea erfuhr davon. Der Verein schreibt wörtlich, es sei „sein ausdrücklicher Wunsch“ gewesen, Guardiola nachzufolgen. Fest entschlossen – obwohl sein Vertrag bei den Blues lief und er ihn nicht einseitig kündigen konnte.

Der rücktritt, der keiner war
Im Dezember trat Maresca „unerwartet und abrupt“ zurück. Chelsea spürt den Verrat bis heute. „Sein Kopf und sein Herz waren bereits bei einem anderen Verein“, lassen die Londoner verlauten. Der Italiener kam erst 2024 zum Klub. Ein Jahr später schon weg.
Die Lösung: eine vertrauliche Einigung mit City. Entschädigung floss. Maresca zahlte ebenfalls. Die genauen Summen? Schweigen im Walde. Aber der Schaden für Chelseas Saison war längst angerichtet.

Alonso als trostpreis – und er funktioniert
Als Ersatz holten die Blues Xabi Alonso. Der Ex-Leverkusen-Trainer übernimmt und überzeugt sofort. Chelsea schwärmt: Er besitze „alle Eigenschaften, um den Erfolg zu bringen, den die Fans verdienen“. Ein Seitenhieb, den jeder versteht.
Maresca geht mit dem Etikett des Verräters. Chelsea dokumentiert jeden Schritt. City bekommt seinen Wunschkandidaten. Und Alonso? Der gewann mit Bayer die Bundesliga. Manchmal ist der Trostpreis besser als das Original.
