Mallorca, girona und oviedo: liga-abstieg schrumpft tv-einnahmen drastisch

Ein herber Schlag für die frisch Abgerissenen: Die finanziellen Folgen des Abstiegs aus der spanischen LaLiga werden für Mallorca, Girona und Oviedo deutlich spürbarer. Die TV-Gelder, eine wichtige Stütze für viele Vereine, werden im kommenden Jahr um satte 73 Prozent sinken – ein Umbruch, der die Wettbewerbsfähigkeit in der zweiten Liga nachhaltig beeinflussen könnte.

Weniger geld, härterer kampf: die neue realität in der liga 2

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Die Daten von Intelligence 2P, der Strategie- und Marktforschungsabteilung von 2Playbook, zeigen deutlich: Für die Saison 2026/2027 wird LaLiga lediglich 45,7 Millionen Euro für die drei aufgestiegenen Teams in der Liga Hypermotion reservieren. Ein krasser Unterschied zu den Zeiten, als Absteigende noch deutlich mehr einstreichen konnten. Besonders bitter für die Vereine ist der Verlust von Einnahmen, da der Sprung von über 45 Millionen Euro TV-Geld in der ersten Liga auf rund 9 Millionen Euro in der zweiten Liga eine enorme Lücke reißt.

Der RCD Mallorca wird mit 18,5 Millionen Euro den größten Teil einstreichen, gefolgt vom Girona FC. Das Real Oviedo erhält hingegen lediglich 9 Millionen Euro. Diese Diskrepanz verdeutlicht die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten, mit denen die Teams in die neue Saison gehen werden. Mallorca kann nach fünf Jahren in der Eliteliga auf solide Eigenmittel und ein modernisiertes Stadion zurückgreifen, während Oviedo nach 24 Jahren Abwesenheit wieder in der zweiten Liga vertreten ist.

Ein Reset für Mallorca, eine Chance für Girona: Der Abstieg des RCD Mallorca markiert einen Neuanfang für den Verein. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit in der ersten Liga steht nun die Konsolidierung im Fokus. Der Girona FC hingegen kann auf eine beeindruckende Entwicklung zurückblicken, die mit der Qualifikation für die Champions League 2024/2025 gipfelte. Die finanzielle Unterstützung durch die TV-Gelder wird beiden Teams helfen, ihre Kader zu stabilisieren und den Aufstieg zurück in die erste Liga anzustreben.

Die Berechnung der TV-Gelder ist komplex, berücksichtigt aber feste Beträge, historische Leistungen und die Dauer der Mitgliedschaft in der Liga. Trotz der Anpassungen, die durch die Pactos de Viana vorgenommen wurden, um den Solidaritätsfonds zu unterstützen, bleibt die finanzielle Kluft zwischen den Ligen bestehen. Die neuen Regeln, die den Anteil der TV-Einnahmen für die Kaderkosten begrenzen, erschweren es den Teams zusätzlich, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Die historische Analyse zeigt, dass absteigende Teams oft in der Lage sind, schnell wieder in die erste Liga aufzusteigen. Von den Teams, die in der Vergangenheit abgestiegen sind, haben sieben von ihnen bereits im folgenden Jahr den Wiederaufstieg geschafft. Ob auch Mallorca, Girona und Oviedo diesem Muster folgen können, wird sich zeigen. Die Liga Hypermotion verspricht jedenfalls einen spannenden Kampf um die beiden direkten Aufstiegsplätze.

Die finanzielle Situation der absteigenden Teams wird die Dynamik der Liga Hypermotion verändern. Einige Vereine kämpfen bereits jetzt mit begrenzten Budgets, und die reduzierte Unterstützung durch die TV-Gelder wird die Herausforderung noch verstärken. Dennoch bietet der Wettbewerb auch Chancen für kleinere Teams, die durch cleveres Scouting und taktische Finesse überraschen können. Die nächste Saison wird zeigen, ob die Liga Hypermotion tatsächlich zu einem ausgeglicheneren Wettbewerb wird.