Málaga vor finale: funes fordert offensivwille!
Die Luft in Málaga ist zum Greifen dicht. Nur noch 90 Minuten trennen den Traditionsverein von einem möglichen Aufstieg in die erste Liga – ein Duell, das die ganze Stadt in Atem hält. Trainer Juanfran Funes ließ im Pressegespräch wenig Zweifel daran, dass sein Team alles daran setzen muss, um die schmerzhafte 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen und die Chance auf die Finalspiele zu wahren.
Die marschroute ist klar: angriff ist die beste verteidigung
Funes machte deutlich, dass Spekulationen keine Option sind. „Wir müssen vor allem eines tun: Tore schießen. Wenn wir nicht mit der Entschlossenheit auftreten, das Netz zu finden, können wir schon mal die Koffer packen“, betonte der Coach mit einem Augenzwinkern, das die Anspannung der Stunde aber nicht verdeckte. Die Aufgabe ist klar umrissen: Nur ein Sieg gegen Las Palmas bringt Málaga ins Finale. Und dieser Sieg muss mit Toren gefeiert werden.
Die Diskussionen über die Schiedsrichterleistung im Hinspiel wollte Funes jedoch nicht befeuern. Während die Verantwortlichen von Las Palmas die Leistung des Unparteiischen kritisierten und Kirian von einem Gespräch mit Dotor über fragwürdige Pfiffkonstellationen berichtete, hielt sich der Málaga-Trainer bedeckt. „Jeder darf seine Meinung äußern. Dotor meinte, sie hätten ihm das Spiel schwer gemacht. Aber solche Nachwirkungen sind nach einem Spiel normal. Wir haben ein schönes Spiel gegen eine starke Mannschaft gesehen.“

Personelle sorgen im blick: ausfall von galilea
Ein herber Rückschlag für die Andalusier ist der Ausfall von Verteidiger Galilea. Muskelbeschwerden, die schwerwiegender sind als eine einfache Zerrung, werden ihm den Einsatz im entscheidenden Spiel vorenthalten. „Es sieht nicht gut aus. Wir hoffen, dass der heilige Petrus uns wohlgesonnen ist und er doch noch spielen kann. Aber ich befürchte, dass wir ihn für den Rest der Saison verloren haben“, sagte Funes mit einem Anflug von Bedauern. Zum Glück können Montero und Recio seine Position mehr als ausreichend kompensieren.
Einmal Málaga-Fan, immer Málaga-Fan: Der lokale Taxifahrer-Berufszweig beweist einmal mehr seine unerschütterliche Treue zum Verein. Über 1.000 Taxis sind derzeit mit blau-weißen Fahnen geschmückt und ziehen durch die Straßen, um ihre Unterstützung für Málaga lautstark zu demonstrieren. Eine Initiative der AUMAT und UNITAXI, die die Stadt in einen einzigen großen Fanblock verwandelt hat.
Die Fans spüren die Verantwortung und wollen ihren Beitrag leisten. Die Spannung steigt mit jeder Stunde, und das Stadion wird am Donnerstagabend ein Hexenkessel sein. Ob es für Málaga reicht, wird sich zeigen. Aber eines ist sicher: Die Stadt steht geschlossen hinter ihrem Team. Die Energie ist spürbar, der Glaube ist groß. Und das ist oft schon die halbe Miete.
