Málaga kämpft um den aufstieg: alles ist noch möglich!
Die Spannung in der 2. Bundesliga ist kaum zu überbieten: Málaga empfängt mit realen Chancen am vorletzten Spieltag. Ein Sieg in Ceuta gab den Ausschlag, nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und den Aufstieg in die Bundesliga zu perfektionieren – auch wenn die mathematische Sicherheit noch aussteht.

Die ausgangslage: ein kopf-an-kopf-rennen
Aktuell belegen die Andalusier den vierten Platz mit 69 Punkten, lediglich fünf Zähler hinter Deportivo, das die direkte Qualifikation für die Bundesliga anstrebt. Gleichzeitig weisen sie drei Punkte Vorsprung auf den siebten Platzierten Burgos auf. Das Programm der kommenden Spiele lädt zum Optimismus: Ein bereits aufgestiegenes Racing Santander und ein Zaragoza, das möglicherweise in die Relegation gegen den Abstieg verwickelt ist, stehen an.
Doch der direkte Aufstieg scheint eine ferne Utopie. Deportivo setzte sich gegen Andorra durch und festigte den zweiten Platz mit 74 Punkten. Ein Sieg in Valladolid in der nächsten Begegnung würde den Aufstieg in die Bundesliga besiegeln. Malagas Chancen, diesen zweiten Platz zu erobern, sind gering und hängen von einer Reihe von Umständen ab: Sie müssten beide Spiele gewinnen, Deportivo darf nicht mehr als einen Punkt holen und Almería darf nicht mehr als vier Punkte sammeln. In diesem Szenario könnten die Andalusier sogar von Unentschieden profitieren, dank ihrer besseren Direktbegegnungen und Tordifferenz (+21).
Realistischer erscheint die Auseinandersetzung um den dritten Platz. Málaga liegt lediglich zwei Punkte hinter Almería, einer Schlüsselposition für die Playoffs, die Heimvorteil und Priorität bei einem Unentschieden nach Verlängerung garantiert. Wenn Málaga seine Spiele gewinnt und Almería nicht mehr als drei Punkte holt, wäre der Überrundung eine Realität. Das Hinspiel endete übrigens mit einem 3:2-Sieg für Almería.
Die unmittelbare Zielsetzung, der Einzug in die Playoffs, ist greifbar. Ein Sieg gegen Racing würde die Teilnahme an der Aufstiegspromotion bereits mathematisch sichern, wobei die Ergebnisse der direkten Konkurrenten Burgos oder Eibar stets im Blick behalten werden müssen. Selbst ein Unentschieden könnte ausreichen, abhängig von den Ergebnissen anderer Spiele. Der Fehlerbereich ist minimal, doch Málaga geht mit großem Selbstvertrauen in den Endspurt.
Mit allem, was noch entschieden werden muss, und zahlreichen möglichen Kombinationen ist die Spannung in der Schlussphase der Meisterschaft garantiert – eine Zeit der Rechnungen, Taschenrechner und Nervenflattern bis zur letzten Minute.
