Málaga dominiert, las palmas vor aussichtsloser aufgabe
Ein schmerzhafter Paukenschlag für Las Palmas: Im Hinspiel des Halbfinales gegen Málaga demonstrierte das Team von Christian Schneider eine beeindruckende Überlegenheit, die die Ausgangslage für das Rückspiel dramatisch verschärft. Larrubias Treffer bedeutete mehr als nur einen knappen Sieg – er zwingt die Canarios zu einem Wunderwerk, um in La Rosaleda mit zwei Toren Differenz zu gewinnen.

Die taktische blamage von luis garcía
Die Dominanz Malagas war von Anfang an spürbar. Während die Andalusier mit Tempo und Präzision agierten, wirkte Las Palmas langsam und wenig einfallsreich. Die Auswechslungen von Trainer Luis García – Iker Bravo für Jesé, Estanis für Pejiño, Viera für Fuster – wirkten verfehlt und gaben keinerlei Anstoss für eine taktische Kehrtwende. Das Team schien von der Spielweise des Gegners komplett überfordert. Die zweite Halbzeit gehörte uneingeschränkt Málaga, das zahlreiche Chancen vergab, das Ergebnis noch höher in die Höhe zu treiben.
Horkas' Paradeleistungen verhinderten eine noch deutlicherere Niederlage für Las Palmas. Funes übertraf García in der taktischen Schuldigkeit. Die körperliche Stärke und Jugend der Mannschaft von Schneider machten den Unterschied gegen die erfahrenen, aber sichtlich erschöpften Canarios.
Ein Schlüssel zum Erfolg Malagas war die taktische Neutralisierung von Mika Mármol durch die Fokussierung des eigenen Stürmers. Álex Suárez' herausragende Defensivarbeit erschwerte Las Palmas die Spielanlage erheblich. „Wir wollten nicht aus dem Spiel genommen werden“, erklärte Juan Funes nach dem Spiel, „und das haben wir geschafft.“
Kirian, sichtlich frustriert von der Leistung seiner Mannschaft und der Entscheidungen der Schiedsrichter, klagte über ungerechtfertigte gelbe Karten und vermutete eine Voreingenommenheit des Unparteiischen. Seine Anschuldigungen dürften in den kommenden Tagen für Gesprächsstoff sorgen, lenken aber nicht von der deutlichen Überlegenheit Malagas ab.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Málaga kontrollierte das Spielgeschehen, diktierte das Tempo und nutzte die Schwächen von Las Palmas gnadenlos aus. Die Canarios stehen nun vor einer Mammutaufgabe. Ein Sieg mit zwei Toren Differenz in La Rosaleda – angesichts der aktuellen Form beider Teams und der historischen Ergebnisse – erscheint nahezu unmöglich. Die Andalusier haben die letzten drei Duelle gegen die Kanarier souverän für sich entschieden.
