Makkelie pfeift atlético gegen arsenal – seine bilanz spricht für simeone
Danny Makkelie kommt. Der niederländische Polizist mit der Pfeife im Gepäck führt am Mittwoch im Estadio Metropolitano den Kracher zwischen Atlético Madrid und Arsenal. Für den 43-Jährigen ist es kein Neuland: Er pfeift die Rojiblancos zum achten Mal in Europa – und die Statistik schmeichelt dem Klub von Diego Simeone.

Atlético hat bei makkelie selten das nachsehen
Sieben Vergangenheitsduelle, nur eine Niederlage. Dreimal gewannen die Spanier, dreimal trennten sich die Teams unentschieden. Die einzige Schlappe kassierte Atlético vor zwei Jahren in Liverpool, als die Reds in der Gruppenphase mit 2:0 zuschlugen. Ansonsten lief es: 2011 Erfolg gegen Stromsgodset (2:1), 2020 das legendäre 3:2 nach Verlängerung bei Liverpool mit Doppelpack von Marcos Llorente und dem späten Siegtor von Álvaro Morata. Zuletzt folgte vor zwei Jahren ein 6:0-Fest in Prag gegen Sparta – Makkelie war mittendrin, nicht nur dabei.
Der Schiedsrichter aus Willemstad arbeitet tags als Beamter der Gemeinde Dordrecht, nachts kontrolliert er Europas Topstars. Seine Linie: konsequent, aber nicht karteversessen. In der laufenden Saison zeigte er in zwölf Pflichtspielen erst drei Rote Karten – eine Quote, die Arsenal wie Atlético gleichermaßen beruhigt.
Für die Gunners kommt der Auftritt des Niederländers dagegen ohne Historie. Makkelie pfeift das Team von Mikel Arteta erstmals. Keine Vergangenheit, keine Rechnungen offen – perfekte Tabula rasa. Die Londoner hoffen, dass seine Pfeife so neutral klingt wie die Zahlen es versprechen.
Der Clash in Madrid entscheidet den Halbfinal-Einzug in der Champions League. Wer weiterkommt, spielt am 10. Juni im Münchner Olympiastadion um den Henkelpott. Für Makkelie ist es die dritte Partie auf Königsklassen-Niveau in dieser Saison – und die mit Abstand brisanteste. Seine Kollegen in den Niederlanden wetten bereits intern, ob er diesmal wieder die Ruhe bewahrt, die ihn in den vergangenen Jahren zur FIFA-Elite katapultierte.
Ein Detail bleibt hängen: In den vergangenen 14 Europapokal-Partien, die Makkelie leitete, gab es nie eine Nachspielzeit länger als fünf Minuten. Sollte es am Mittwoch eng werden, tickt die Uhr für Arsenal besonders schnell. Atlético kennt den Rhythmus. Und verlässt sich auf seine Sieg-Melodie mit dem Schiedsrichter, der auch tagsüber für Ordnung sorgt.
