Makhachev gegen topuria: der kampf, den die mma-welt will
Der aufruf zum superfight hallt wider
Die Debatte um einen möglichen Kampf zwischen Islam Makhachev und Ilia Topuria reißt nicht ab. Obwohl die UFC vermutlich beide Kämpfer zu Titelverteidigungen in ihren jeweiligen Gewichtsklassen auffordern wird, wächst die Zahl der Befürworter eines direkten Duells stetig. Neueste Stimme in diesem Chor ist Michael Bisping, ehemaliger Mittelgewichtschampion und heute bekannter Kommentator im MMA-Bereich.

Bisping: ein kampf für die ewigkeit
In seinem YouTube-Kanal analysierte Bisping, was ein Kampf zwischen den beiden Top-Athleten bedeuten würde. Er bezeichnete es als einen der größten Kämpfe in der Geschichte des Sports, ein Aufeinandertreffen der aktuell besten Kämpfer der UFC. Die Zahlen sprechen für sich: Der Erste und Zweite im P4P-Ranking (Pound-for-Pound) gegenüber, mit der Chance, dass der Sieger sich als einer der größten aller Zeiten (GOAT) etablieren könnte. “Es ist etwas, das nur einmal im Leben passiert”, so Bisping.

Die wachsende forderung nach dem duell
Täglich scheinen neue Kämpfer und Analysten sich für den Kampf auszusprechen, und sogar die beteiligten Parteien selbst üben Druck aus. Ein solcher Kampf wäre historisch. Die UFC riskiert, dass er nie stattfindet, wenn sie ihn weiter aufschieben. Aktuell plant die UFC, dass Topuria gegen Justin Gaethje im Weißen Haus kämpft, um die Titel im Leichtgewicht zu vereinigen. Makhachev soll nach dem Ramadan eine Titelverteidigung im Weltergewicht bestreiten.

Makhachevs bereitschaft und die ufcs stille
Der Dagestaner hat signalisiert, dass er auf das Event im Weißen Haus warten könnte und sogar Interesse an einem Kampf dort gegen 'El Matador' zeigt. Die UFC hält sich jedoch vorerst bedeckt. Michael Bisping demonstrierte seine Kampfstärke 2016, als er Luke Rockhold in der ersten Runde durch zwei präzise linke Haken zum Knockout schickte und sich so zum neuen Mittelgewichtschampion krönte.
Das dilemma der ufc: risiko und timing
Obwohl Topuria und Makhachev klare Favoriten in ihren jeweiligen Titelverteidigungen wären, ist im MMA alles möglich. Ein einziger Fehler kann einen Kampf kosten. Sollten Ilia oder Islam diese Kämpfe verlieren, wäre der Traum vom Superfight geplatzt. Ähnliche Situationen gab es in der Vergangenheit, wie beispielsweise bei Kämpfen wie Jon Jones gegen Alex Pereira oder Khabib Nurmagomedov gegen Tony Ferguson, die nie zustande kamen.
Verpasste chancen und die aktuelle situation
Der Vergleich mit dem Hype um den Kampf Conor McGregor gegen Khabib Nurmagomedov drängt sich auf, obwohl dieser Kampf vor allem medial aufgebaut wurde, da McGregor zwei Jahre lang aufgrund seines Boxkampfes gegen Floyd Mayweather aus der UFC abwesend war. Im aktuellen Fall sind beide Kämpfer in Topform und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die UFC steht vor einer schwierigen Entscheidung in den kommenden Wochen.
Die argumente für den kampf
- Beide Kämpfer sind Doppel-Champions.
- Beide Kämpfer sind gesund und kampfbereit.
- Ein Sieg würde den Gewinner in die GOAT-Diskussion katapultieren.
