Mailänder winterspiele: ein blick hinter die kulissen der medienzentren
Mailänder winterspiele: ein blick hinter die kulissen der medienzentren
Mailand, 22. Februar 2026 – Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo neigen sich dem Ende zu. Für über 3.000 akkreditierte Journalisten (ohne Rundfunkveranstalter), die seit dem 6. Januar – und teils schon früher – in Italien sind, um diese spannende Ausgabe der Winterspiele zu begleiten, ist es der letzte Tag vor Ort. Die Organisation und Betreuung dieser großen Zahl an Medienvertretern, um die olympischen Emotionen bestmöglich zu verbreiten, war eine Herausforderung, insbesondere angesichts der erstmaligen Ausrichtung „verteilter Spiele“.
Herausforderungen bei den ersten „verteilten spielen“
Dank des Press Operations Teams, welches sich um die Bedürfnisse und Wünsche der Journalisten kümmerte, konnte jedoch reibungslos gearbeitet werden. Selbst die ungewöhnlichsten Anfragen wurden erfüllt. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, eine optimale Arbeitsumgebung zu schaffen, die den Journalisten die Berichterstattung erleichterte.

Das main media center in mailand
„Einige Standorte eigneten sich besonders gut, da sie bereits Kongresszentren waren“, erklärt Valentina Comoretto, Verantwortliche für das Press Operations. Das Main Media Center in Mailand, im City Life Viertel gelegen, erwies sich als besonders beliebt. Die architektonisch ansprechende Struktur mit eleganten Ruhezonen und Blick ins Grüne begeisterte viele internationale Journalisten, die hier fast den gesamten Zeitraum ihres Aufenthalts verbrachten – abgesehen von den Wettkampfbesuchen.

Optimale infrastruktur und services
Gelobt wurden die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ein gut sortiertes Einkaufszentrum und die zuverlässige Technologie im Pressbereich. Alles funktionierte einwandfrei. Auch in den Venue Media Centern, den Medienzentren an den verschiedenen Wettkampforten, gab es stets einen Informationsschalter. „Wir haben uns in die Lage derjenigen versetzt, die neu in der Region sind und nicht wissen, wie sie sich bewegen, wo die Pressekonferenzen stattfinden oder wo sie Arbeitsbereiche finden können. Der Info-Schalter war der Schlüssel, um allen eine umfassende Unterstützung zu bieten.“

Kurze wege und zentrale anlaufstellen
Ein wichtiger Faktor war auch die Nähe einer Pressestelle zu jedem Wettkampfgelände. „Das war nicht einfach, aber essenziell“, so Comoretto. Die Organisation sorgte dafür, dass die Journalisten schnell und unkompliziert an alle relevanten Informationen und Orte gelangten.
Die ungewöhnlichsten anfragen
„Die ungewöhnlichste Anfrage? Wir Italiener sind weltweit für unser Essen bekannt, und obwohl es sich um Winterspiele handelte, wurde uns am häufigsten nach Eis gefragt“, erzählt Comoretto schmunzelnd. Es wurde schnell reagiert und in der Cafeteria des Main Centers ein Eisstand eingerichtet, der großen Anklang fand. Weitere stark frequentierte Services waren die Wäscherei, die von vielen Journalisten über mehrere Wochen hinweg genutzt wurde, sowie der Service für Fotografen, der Merchandising-Shop (insbesondere die Maskottchen waren sehr beliebt) und der Supermarkt, der zur täglichen Bewältigung der Aufgaben half.
Ein teamwork für den erfolg
Der Erfolg der Medienbetreuung war dem Einsatz von 130 Mitarbeitern des Press Operations Teams, etwa 750 Freiwilligen und einer gut durchdachten, integrierten Planung zu verdanken. Die Organisation bewies, dass auch bei „verteilten Spielen“ eine reibungslose und umfassende Medienarbeit möglich ist.
| Service | Nutzung |
|---|---|
| Wäscherei | Sehr hoch |
| Fotodienstleistungen | Hoch |
| Merchandising | Hoch (Maskottchen besonders beliebt) |
| Supermarkt | Hoch |
