Mailand 2026: schweizer medaillenhoffnungen – ein umfassender überblick
- Schweiz reist mit hohen erwartungen nach mailand
- Curling: konstante medaillenlieferanten
- Eishockey: ein realistischer medaillenkandidat
- Ski alpin: marco odermatt und co. als top-favoriten
- Bob: melanie hasler als goldhoffnung
- Langlauf: nadine fähndrich in topform
- Skicross: traditionell erfolgreich
- Weitere disziplinen: die neuen chancen
Schweiz reist mit hohen erwartungen nach mailand
Die Schweiz blickt optimistisch auf die bevorstehenden Spiele in Mailand. In zahlreichen Disziplinen gehören Schweizer Athletinnen und Athleten zum Kreis der Favoriten und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Teilnahme ist groß. Ob auf der Loipe, im Eisstadion oder im Freestyle-Park – die Schweizer Delegation strebt nach Edelmetall. Wir werfen einen Blick auf die Disziplinen, in denen die Chancen besonders gut stehen und auf welche Athleten das Land setzt.

Curling: konstante medaillenlieferanten
Das Schweizer Curling-Team gehört seit Jahren zur Spitze und liefert konstant Medaillen. Sowohl die Frauen als auch die Männer sind aktuelle Vizeweltmeister und auch im Mixed-Wettbewerb bestehen gute Chancen. Realistisch sind mindestens zwei Medaillen in dieser Disziplin. Die Schweizer Curlerinnen und Curler haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie unter Druck bestehen können und werden auch in Mailand alles geben.

Eishockey: ein realistischer medaillenkandidat
Das Schweizer Eishockeyteam, sowohl bei den Herren als auch bei den Damen, zählt nicht zu den absoluten Topfavoriten. Dennoch ist eine Medaille im Bereich des Möglichen. Insbesondere das Damenteam hat sich das Erreichen von Edelmetall zum Ziel gesetzt. Während Kanada und die USA voraussichtlich um Gold und Silber kämpfen werden, wird es unter den europäischen Mannschaften einen spannenden Wettbewerb um die Bronzemedaille geben. Für das Herrenteam von Patrick Fischer ist es ein schwierigeres Unterfangen, um die Medaillen mitzuspielen.

Ski alpin: marco odermatt und co. als top-favoriten
Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking sammelten Marco Odermatt und seine Teamkollegen insgesamt acht Medaillen. Aufgrund der anhaltenden Dominanz der Schweizer Alpin-Skifahrer werden auch in Cortina erneut rund acht Medaillen erwartet. Die Weltmeisterschaften in Saalbach zeigten, dass die Schweizer bei optimalen Bedingungen nahezu unschlagbar sind. Die Erwartungen an Camille Rast sind ebenfalls hoch.
Bob: melanie hasler als goldhoffnung
Melanie Hasler sorgte bei der Heim-EM in St. Moritz für Furore, indem sie im Monobob Gold und im Zweierbob Silber gewann. Die Erwartungen für die Spiele in Mailand sind entsprechend hoch. Ob die 27-Jährige mit dem Druck umgehen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch ist eine Medaille in dieser Disziplin durchaus realistisch. Ihre Leistungen haben gezeigt, dass sie zu den besten Bob-Fahrerinnen der Welt gehört.
Langlauf: nadine fähndrich in topform
Nadine Fähndrich befindet sich in ausgezeichneter Form. Ihr dritter Platz im Sprint bei der Olympia-Hauptprobe im Wallis und eine Top-Ten-Platzierung im 20-km-Massenstart sprechen für sich. Gemeinsam mit Anja Weber bildet sie ein starkes Duo im Team-Sprint. Eine Medaille erscheint daher durchaus realistisch, sowohl im Einzelsprint als auch im Team-Sprint. Ihre Leistungen der letzten Weltmeisterschaften unterstreichen ihr Potential.
Skicross: traditionell erfolgreich
Die Schweiz gehört zu den erfolgreichsten Nationen im Skicross. Seit den Olympischen Spielen 2010, wo Mike Schmid Gold gewann, konnte die Schweiz fünf weitere Medaillen in dieser Disziplin erringen. Trotz teils dürftiger Leistungen in der aktuellen Saison wird auch in Cortina wieder mit einer Medaille gerechnet. Der Druck lastet erneut auf den Schultern von Fanny Smith.
Weitere disziplinen: die neuen chancen
Auch in Disziplinen wie Slopestyle/Big Air mit Mathilde Gremaud, Aerials mit Noè Roth und Pirmin Werner sowie im Ski Mountaineering, das neu ins olympische Programm aufgenommen wurde, bestehen gute Chancen auf Medaillen. Die Schweiz hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie bei der Premiere neuer Sportarten regelmäßig erfolgreich ist. Die Schweizer Medaillenausbeute bei vergangenen Olympischen Winterspielen zeigt die Stärke des Schweizer Sports:
| Jahr | Anzahl Medaillen |
|---|---|
| 2022 (Peking) | 15 |
| 2018 (Pyeong Chang) | 15 |
| 2014 (Sotschi) | 11 |
| 2010 (Vancouver) | 9 |
| 2006 (Torino) | 14 |
| 2002 (Salt Lake City) | 11 |
Die Spiele in Mailand versprechen somit spannende Wettkämpfe und die Möglichkeit für die Schweizer Athletinnen und Athleten, ihre Erfolgsgeschichte fortzusetzen.
