Mahindra und mortara stoppen porsches aufstieg – überraschung in berlin!
Ein Schock für die Fans des deutschen Motorsports: Mahindra Racing und der erfahrene Edo Mortara haben im Qualifying des Berliner E-Prix Porsche vom Thron gestoßen. Pascal Wehrlein, der Titelverteidiger und Lokalmatador, musste sich dem Angriff des asiatischen Teams geschlagen geben und verpasst damit die Chance, den 75. Geburtstag von Porsche im Motorsport gebührend zu feiern.
Wehrleins fehler und mortaras triumph
Die Qualifikation gestaltete sich für Porsche alles andere als ideal. Wehrlein, der auf eine erfolgreiche Premiere seines Teams in Berlin gehofft hatte, leistete sich einen kritischen Moment, als er das Innere der Wand berührte – offenbar durch den Wind beeinflusst, wie er selbst später erklärte. „Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Das Auto hat sich bewegt, vielleicht war es der Wind. Wir hatten heute eine gute Chance, und ich kann nur mich selbst dafür verantwortlich machen“, so der enttäuschte Deutsche.
Mortara hingegen zeigte eine beeindruckende Vorstellung und sicherte sich mit seiner vierten Pole-Position in Berlin die erste Startposition für das Rennen. Drei wertvolle Punkte für die Meisterschaft – die Entscheidung ist noch lange nicht gefallen! Hinter Mortara und Wehrlein startet Oliver Rowland im Nissan, gefolgt von Dan Ticktum im CUPRA Kiro, Nick Cassidy im Citroën und Nico Müller im Porsche.
Die Strecke erwies sich als tückisch. Die Piloten kämpften mit leicht veränderten Bedingungen im Vergleich zu den Trainingsläufen und berichteten von Verschmutzungen auf der Fahrbahn, als sich die Strecke allmählich aufheizte. Diese Faktoren erschwerten die Aufgabe, die perfekte Linie zu finden, und erhöhten das Risiko von Fahrfehlern.

Cupra mit potenzial, martí muss sich strecken
Auch für CUPRA gibt es Grund zur Hoffnung. Dan Ticktum sicherte sich einen hervorragenden vierten Platz und katapultierte das Team ins Mittelfeld. Allerdings verpasste Pepe Martí knapp den Sprung in die Duelle und landete auf dem achten Platz seiner Gruppe. Nur eine gute Runde reichte ihm nicht, um sich zu qualifizieren. Er startet von Position 15 und muss im Rennen eine Aufholjagd hinlegen, um seine Chance auf Punkte zu nutzen.
Martí selbst äußerte sich zuversichtlich: „Ich werde versuchen, am Wochenende etwas mehr aus dem Rennen herauszuholen. Je nach Rennverlauf kann ich risikobereiter agieren oder konservativer fahren.“ Die Strategie mit dem Attack Mode wird dabei eine entscheidende Rolle spielen, genau wie in Madrid, wo er bereits eine Führung übernahm.
Die Entscheidung über den neuen Meister der Formel E wird sich sicherlich bis zum Schluss hinziehen. Die Rennen sind offen, die Strategien vielfältig, und die Fahrer bereit, alles zu riskieren. Es bleibt spannend!
