Magen-grippe bei deutschen biathletinnen: voigt kämpft, hettich-walz pausiert
Olympische winterspiele überschattet: magen-darm-probleme im deutschen biathlon-team
Die Olympischen Winterspiele haben für die deutschen Biathletinnen nicht ideal begonnen. Neben dem erwarteten harten Wettbewerb müssen sich Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz mit gesundheitlichen Problemen herumschlagen. Insbesondere Hettich-Walz konnte aufgrund von Magenbeschwerden nicht am Sprint teilnehmen.

Voigt kämpft sich durch den sprint
Vanessa Voigt, die im Einzelrennen noch einen beachtlichen vierten Platz belegte, litt ebenfalls unter Magenproblemen. Sie musste zwei Tage im Hotelzimmer verbringen und entschied sich erst kurzfristig, am Sprint teilzunehmen. Nach dem Rennen gab sie auf SPORT1-Nachfrage Entwarnung, räumte aber ein: „Mir geht es den Umständen entsprechend. Ich merke es manchmal so ein bisschen rumpeln im Bauch.“
Hunger und leichte kost vor dem verfolger
Die 28-Jährige berichtete weiter, dass sie Hunger habe, da sie in den letzten 48 Stunden wenig essen konnte. Vor dem Verfolgerrennen plant sie, „etwas leichtes“ zu sich zu nehmen, um ihre Kräfte für den Wettkampf zu schonen. Ihre Schießkünste könnten entscheidend sein, um im Verfolger erfolgreich zu sein.
Verdacht auf verdorbene lebensmittel
Sportdirektor Felix Bitterling äußerte den klaren Verdacht, dass die Magenprobleme auf verdorbene Lebensmittel zurückzuführen sind. Er betonte, dass es sich wohl nicht um einen Virus handele. „Wir gehen davon aus, weil es im tschechischen Team das Gleiche war, dass wir einfach etwas Falsches gegessen haben“, erklärte er. Die tschechische und deutsche Küche ähnelten sich, was die Vermutung bestärke.
Maßnahmen zur eindämmung im deutschen team
Das deutsche Team hat umgehend Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung der Beschwerden zu verhindern. Die betroffenen Athletinnen wurden isoliert, und die Räumlichkeiten wurden gründlich gereinigt und desinfiziert. Bislang sind keine weiteren Symptome aufgetreten. Franziska Preuß bestätigte, dass sie sich in ein Einzelzimmer zurückgezogen habe, um sich zu schützen.
Positive nachrichten: keine weiteren infektionen
Auch Selina Grotian und Julia Tannheimer gaben an, sich fit und gesund zu fühlen. Zuvor hatten die sechs deutschen Athletinnen noch ein Apartment geteilt, nun wurden sie jedoch aufgeteilt. Die Situation scheint stabil zu sein, und das Team hofft, dass sich die gesundheitlichen Probleme nicht auf die weiteren Wettkämpfe auswirken werden. Es handelte sich, laut Bitterling, um ein „Problem von einer Nacht“.
