Magdeburg gegen kaiserslautern: kann der fcm den aufwärtstrend fortsetzen?
Ein brisantes Duell steht heute in der Avnet Arena an: Der 1. FC Magdeburg empfängt den 1. FC Kaiserslautern. Nach einer beeindruckenden Leistungssteigerung in den letzten Wochen wollen die Magdeburger den Aufwärtstrend fortsetzen und den Klassenerhalt weiter in die eigenen Hände nehmen. Doch die Gäste aus dem Pfalzland sind ebenfalls ambitioniert und suchen nach Punkten, um ihre Saisonziele zu erreichen.
Historische bilanz spricht für magdeburg
Die bisherige Bilanz zwischen Magdeburg und Kaiserslautern in der zweiten Liga liest sich aus Magdeburger Sicht äußerst erfreulich. Von sieben Begegnungen konnten die Elbestädter vier gewinnen und zwei Spiele Remis spielen. Besonders bemerkenswert ist, dass alle drei Heimspiele gegen die Lauterner erfolgreich waren – eine makellose Serie, die Magdeburg gegen keinen anderen Zweitligisten aufweisen kann. Das gibt den Hausherren natürlich Rückenwind für die heutige Partie.
Trotzdem: Heimpunkte Mangelware
Trotz der positiven Historie und der zuletzt starken Leistungen in Magdeburg gibt es einen Wermutstropfen: Mit lediglich 17 Zählern aus Heimpielen teilen sich die Magdeburger mit Schlusslicht Preußen Münster den ligaweiten Tiefstwert. Das zeigt, dass die Avnet Arena in dieser Saison noch nicht zur uneinnehmbaren Festung geworden ist. Die Herausforderung für das Team von Petrik Sander ist es, diese Schwäche abzustellen und die eigenen Anhänger endlich mit einem Heimsieg zu begeistern.

Kaiserslautern mit auswärtsproblemen
Auch der 1. FC Kaiserslautern reist nicht in Bestform an. Vier der letzten fünf Auswärtspartien gingen für die Pfälzer verloren, und in acht Gastspielen blieb man torlos – nur der Karlsruher SC war in dieser Hinsicht noch unglücklicher. Torsten Lieberknecht muss zudem auf seinen Dauerbrenner Luca Sirch verzichten, der aufgrund einer gelben Karte heute ausfällt. Seine Abwesenheit wird eine spürbare Lücke in der Abwehrreihen hinterlassen.
Zukowski jagt die Torjägerkanone, Atik verteilt Assists
Im Magdeburger Angriff sticht Mateusz Zukowski mit 17 Saisontoren hervor. Er liegt nur knapp hinter Noel Futkeu von Greuther Fürth in der Torjägerliste und wird alles daran setzen, den Rückstand auszugleichen. Baris Atik rangiert mit elf Assists auf dem zweiten Platz der Assists-Wertung und ist somit ein Schlüsselspieler für die Offensive der Magdeburger. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Standardsituationen, da Magdeburg 19 Prozent seiner Saisontore aus der Distanz erzielte – Ligahöchstwert. Kaiserslautern hingegen muss sich hüten, erneut nach Ecken Gegentreffer zu kassieren, da man bereits neun Gegentore nach Standards schlucken musste.
Die Partie verspricht ein spannungsgeladenes Duell zweier Teams zu werden, die dringend Punkte benötigen. Ob Magdeburg den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und den ersten Heimsieg gegen Kaiserslautern in dieser Saison feiern kann, oder ob die Gäste aus dem Pfalzland überraschen, wird sich zeigen.
Das Spiel wird nicht im Free-TV übertragen, sondern ausschließlich auf Sky.
