Magdeburg gegen düsseldorf: kann ende die wende bringen?
Ein brisantes Duell steht heute in der Avnet Arena an: Der 1. FC Magdeburg empfängt Fortuna Düsseldorf zum 30. Spieltag der 2. Bundesliga. Für die Gastgeber geht es darum, die Abwehrprobleme in den Griff zu bekommen, während die Gäste unter dem neuen Trainer Alexander Ende dringend Punkte benötigen, um den Abstiegskampf zu entkommen. Der Anpfiff erfolgt um 13:00 Uhr.
Ein neustart für die fortuna?
Alexander Ende steht vor seiner ersten Bewährungsprobe als Trainer von Fortuna Düsseldorf. Nach einer verketteten Niederlagenserie und dem Ausscheiden von Cheftrainer Daniel Thioune, versucht der 46-Jährige nun, frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Seine Vorgänger waren nicht lange im Amt, was die aktuelle Lage bei den Düsseldorfern zusätzlich erschwert. Ende selbst betont, dass er auf „kratzen, kämpfen, beißen“ setzt und eine grundlegende Umstrukturierung vermeiden möchte. Dennoch muss er sich eingestehen, dass die Situation angespannt ist: Nur noch ein Zähler trennt die Fortuna vom direkten Abstiegsplatz.
Das Fehlen von Spielmacher Florent Muslija, der sich im Training einen Kreuzbandriss zuzog, ist ein herber Schlag für die Fortuna. Muslija war mit 71 Torschussvorlagen und 18 aufgelegten Großchancen ligaweit der Dreh- und Angelpunkt im Düsseldorfer Angriff. Seine Abwesenheit wird ein Loch reißen, das nur schwer zu füllen ist.

Magdeburgs defensive – ein schwachpunkt
Auch der 1. FC Magdeburg hat seine Sorgen. Mit 55 Gegentoren stellt die Mannschaft die zweitschwächste Defensive der Liga dar. Allerdings kann man sich auf Mateusz Zukowski verlassen, der mit 16 Treffern der erfolgreichste Torschütze des FCM ist. Die Großchancenverwertung ist jedoch ebenfalls ein Problem, sowohl bei Magdeburg (29 %) als auch bei Düsseldorf (27 %). Hier müssen beide Teams dringend anlegen, um ihre jeweiligen Chancen auf einen Sieg zu erhöhen.
Die historische Bilanz spricht für die Fortuna: Aus sieben Zweitliga-Duellen gegen Magdeburg gewann Düsseldorf fünf Partien. Doch die jüngste 3:4-Niederlage in Paderborn verdeutlicht die aktuelle Schwäche der Elbestädter. Magdeburg befindet sich in einer Krise, hat bereits 17 Saisonspiele verloren – Vereinsrekord und Ligahöchstwert. Die Tatsache, dass sie nur noch ungeschlagen sind, wenn sie Heimspiele bestreiten, gibt jedoch Grund zur Hoffnung.
Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen, bei dem es viel zu verlieren gibt. Ob Alexander Ende den Fortuna-Zug wieder auf die Gleise bekommt oder ob Magdeburg die Chance nutzt, sich aus der Abstiegsgefahr zu befreien, wird sich erst zeigen.
Die Übertragung des Spiels erfolgt exklusiv bei Sky. Liveticker findet man wie gewohnt bei Sport1. Die Frage ist nicht, ob es ein Tor gibt, sondern wie viele.
