Magdeburg gegen berlin: handball-finale am limit!
Köln bebt! Am kommenden Wochenende entscheidet sich in der Lanxess Arena, wer den begehrten Titel der Handball Champions League in die Höhe stemmen darf. Im Mittelpunkt des Final Four steht das deutsche Duell zwischen dem Titelverteidiger SC Magdeburg und den Füchsen Berlin – ein „Coin-Flip“, wie Trainer Bennet Wiegert treffend sagt.

Der hunger nach revanche bei den füchsen
Die Ausgangslage ist brisant: Magdeburg, als erster deutscher Verein seit 2002, der das Finale erreichen konnte, will seine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Drei Titel in den letzten Jahren sprechen für sich. Doch Berlin, angeführt vom Weltklasse-Spieler Mathias Gidsel, hat ebenfalls eine Rechnung offen. Der Pokalsieger will die schmerzhafte Niederlage des Vorjahres vergessen machen und den lang ersehnten Titel holen. „Wir haben die letzten drei Spiele gegen Magdeburg verloren – das ist eine extrem schwierige Aufgabe, aber ich freue mich riesig drauf“, so Gidsel nach dem obligatorischen Staredown.
Die Füchse müssen zwei Spitzenleistungen abrufen, um am Sonntag mit der Trophäe zu stehen. Gidsel, der sich als Bundesliga MVP ausgezeichnet hat, weiß, worauf es ankommt: „Es geht um Details, um Kleinigkeiten, die stimmen müssen. Manchmal ist es das Matchglück.“
Der Meistertitel von Magdeburg und die Motivation der Berliner machen dieses Finale zu einem echten Kampf der Giganten.
Im zweiten Halbfinale treffen Magdeburgs Juri Knorr und seine Teamkollegen aus Aalborg HB auf den Rekordchampion FC Barcelona. Für den DHB-Spielmacher ist es der erste Auftritt in der „Kathedrale des Handballs“ – eine weitere Würdigung seiner steigenden Bedeutung im internationalen Handball.
Die letzte Begegnung zwischen Magdeburg und Berlin im Vorjahr endete mit einem deutlichen Ergebnis für den SCM (26:32). Doch Wiegert weist darauf hin: „Das ist ein neues Spiel. Wir starten alle bei Null.“ Die Spannung ist zum Greifen nahe, die Fans dürfen ein handballerisches Spektakel erwarten. Denn eines ist klar: Nur der Stärkere wird am Ende jubeln können.
