Lys scheitert an cirstea: traum von roland-garros endet jäh
Paris – Für Eva Lys ist die French Open 2026 bereits in der zweiten Runde zu Ende. Die Hamburgerin unterlag der erfahrenen Rumänin Sorana Cirstea glatt mit 3:6, 0:6 und verpasst damit deutlich den Einzug in die dritte Runde. Ein bitterer Rückschlag für die Hoffnungsträgerin, die zuletzt bei den Australian Open für Furore gesorgt hatte.

Ein auftakt voller versprechen, ein jähes ende
Lys hatte das Turnier mit einem gewonnenen Match gegen Petra Marcinko begonnen und damit Hoffnung auf eine ähnlich beeindruckende Vorstellung wie bei ihrem Achtelfinaleinzug in Melbourne gemacht. Doch gegen Cirstea fand sie nicht in ihr Spiel. Nach einem vielversprechenden Start, in dem sie bis zu 3:1 führte, brach Lys ein. Die Rumänin, die nach dieser Saison ihre Karriere beenden möchte, nutzte die Fehler der Deutschen geschickt aus und übernahm die Kontrolle über das Geschehen.
Die Zahlen lügen nicht: Elf Spiele in Serie verlor Lys im zweiten Satz, was ihre hilflose Situation verdeutlicht. Cirstea, die nicht mit ihrer besten Leistung aufwartete, spielte solide und ließ sich die Chance nicht nehmen, den Sieg einzufahren. Es war ein deutlicher Leistungsunterschied, der sich in der Punktzahl widerspiegelte.
Während Tamara Korpatsch als letzte deutsche Spielerin im Einzel noch im Rennen ist, muss sich Lys mit einer enttäuschenden Vorstellung zufrieden geben. Ihr bislang größter Grand-Slam-Erfolg bleibt der sensationelle Lauf bei den Australian Open 2025.
Lo que oft übersehen wird: Cirsteas Ankündigung, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden, verleiht ihrem Sieg eine zusätzliche Bedeutung. Es war ein Abgesang auf hohem Niveau, während Lyss Traum von Paris abrupt endete. Die Frage, die nun bleibt: Wie wird Lys mit dieser Niederlage umgehen und ihre Form für die kommenden Turniere stabilisieren?
