Lukaku verweigert napoli-training – ärger schwelt offen
Romelu Lukaku ist nicht nach Castel Volturno zurückgekehrt. Er sitzt in Brüssel, bei seiner Mutter und seinen Kindern, und hat Napoli heute Morgen schlicht mitgeteilt, dass er nicht erscheinen werde. Der Klub hatte andere Vorstellungen – und ist, gelinde gesagt, not amused.
Was zwischen lukaku und napoli schiefgelaufen ist
Die Geschichte klingt nach einem klassischen Missverständnis, ist aber womöglich mehr als das. Napoli hatte Lukaku gebeten, für die beiden letzten Trainingseinheiten dieser Woche nach Italien zu kommen – gemeinsam wollte man seinen Aufbauplan nach der Verletzung koordinieren. Lukaku hat das anders gesehen. Er hat sich mit dem belgischen Verband auf ein eigenes Programm geeinigt, die Freundschaftsspiele in Amerika ausgelassen und ist einfach in Belgien geblieben. Eigenmächtig. Ohne grünes Licht aus Neapel.
Der technische Direktor der belgischen Nationalmannschaft hat die Sache diplomatisch verpackt: Lukaku kenne seinen Körper, habe die Reisebelastung abgewogen und eine schwierige Entscheidung getroffen. Gesundheitlich sei alles in Ordnung. Das Ziel sei klar – fit sein für das Saisonfinale mit Napoli und für die WM. Schöne Worte. Aber sie ändern nichts daran, dass der Klub übergangen wurde.

Napoli schweigt offiziell – und redet inoffiziell umso lauter
Das ist die Sprache, die Fußballklubs sprechen, wenn sie wirklich sauer sind: nach außen Stille, nach innen Druck. Napoli hat Lukaku „nahegelegt
