Lukaku kehrt zurück: wm-vorbereitung in belgien!

Ein Schock für den SSC Neapel und eine Hoffnung für die belgische Nationalmannschaft: Romelu Lukaku wird seine Rehabilitation in Belgien fortsetzen und damit die letzten zwei Saisonspiele in der Serie A verpassen. Die Entscheidung, die von 'Het Nieuwsblad' gemeldet wurde, wirft Fragen nach der Zukunft des Stürmers in Italien auf und könnte seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft maßgeblich beeinflussen.

Unsicherheit um die genesung: ein deal mit belgien

Unsicherheit um die genesung: ein deal mit belgien

Die Situation hatte sich in den letzten Wochen zugespitzt. Zwischen dem Umfeld des 33-jährigen Lukaku und dem SSC Neapel, unter der Leitung von Antonio Conte, herrschten offenbar Differenzen bezüglich der Art und Weise seiner Genesung. Während der Verein auf eine Behandlung in Italien setzte, bestand Lukaku auf einer individuellen Betreuung, um seine Form für die WM zu optimieren. Die Beschwerden an den Ischialen und der Hüfte, die er geltend machte, führten zu seiner Abwesenheit bei belgischen Testspielen und verstärkten die Spekulationen.

Lukaku, der als Rekordtorschütze der 'Roten Teufel' gilt, hatte bereits in der Vorbereitung eine Muskelverletzung am linken Oberschenkel erlitten, die ihn für mehrere Monate außer Gefecht setzte. Seine bisherige Saison war von mangelnder Kontinuität geprägt: Nur sieben Partien im SSC-Trikot und ein einziger Treffer. Im Vergleich dazu erzielte er in seiner ersten Saison in Neapel 14 Tore – eine Leistung, die er nun nachbessern muss.

Die Entscheidung für Belgien bedeutet, dass Lukaku voraussichtlich im Leistungszentrum von Tubize ein individuelles Trainingsprogramm absolvieren wird, das auf seine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme ausreichen wird, um ihn rechtzeitig für die Weltmeisterschaft in optimaler Verfassung zu bringen.

Der Transfer von Lukaku zum SSC Neapel im August 2023 war ein Paukenschlag, der mit einer Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro verbunden war. Sein Duo mit Kevin De Bruyne, der ebenfalls eine schwierige Saison hinter sich hat, sollte die Offensive der Italiener verstärken. Doch die Verletzungen beider Spieler haben die Erwartungen bislang nicht erfüllt.

Bélgica trifft in der Gruppe G der WM 2026 auf Ägypten, Iran und Neuseeland. Für Lukaku könnte dies seine vierte WM sein, nachdem er bereits 2014, 2018 und 2022 dabei war. Ob er sich für den endgültigen Kader von Rudi Garcia empfehlen kann, hängt nun von seinem Erfolg in Belgien ab.