Ludvig åberg profitiert von neuer golfregel bei pebble beach
Ludvig åberg profitiert von neuer golfregel bei pebble beach
Los Angeles, 17. Februar 2026 – Eine kleine Golfgeschichte wurde bei den aktuellen Pebble Beach Pro-Am-Turnieren geschrieben. Ludvig Åberg und sein Caddie Joe Skovron waren die ersten, die von einer Aktualisierung der Golfregeln für 2026 profitierten, die den sofortigen Austausch eines beschädigten Schlägers erlaubt. Der Vorfall ereignete sich am 18. Tee während der dritten Runde.
Der riss im driver
Åberg hatte seinen Abschlag am Par-5 Loch 18 (sein neuntes Loch) ins Out of Bounds geschlagen. Bei der Überprüfung seines Drivers stellte er einen Riss in der Schlagfläche fest. Dieser Vorfall wirft ein Licht auf die Evolution der Golfregeln und die Anpassung an moderne Ausrüstung und Spielbedingungen. Die neue Regelung entstand aus einer vorherigen Ablehnung eines ähnlichen Antrags bei der BMW Championship im Jahr 2025.

Die aktualisierung der regel g-9
Die Model Local Rule G-9 wurde Anfang 2025 aktualisiert, um auch sichtbare Risse in der Schlagfläche zu berücksichtigen. Zuvor mussten Ersatzschläger oder -teile im Spind aufbewahrt werden. Die PGA Tour hatte jedoch eine weitere Ergänzung gefordert: Golfer sollten einen Ersatz-Driverkopf in ihrer Tasche mitführen und ihn auf dem Platz austauschen können, sobald der Schläger als beschädigt gilt.

Skovrons vorbereitung zahlt sich aus
„Die Regeländerungen wurden zu Beginn des Jahres bekannt gegeben, und eine davon besagte, dass man den Ersatz nicht mehr im Spind aufbewahren muss“, erklärte Joe Skovron. „Früher musste jemand ihn für dich besorgen. Jetzt kannst du ihn in der Tasche mitnehmen und bei Beschädigung des Drivers austauschen. Ich hatte den Ersatz im unteren Teil der Tasche.“ Skovron betonte, dass dies besonders für Spieler mit hoher Schwunggeschwindigkeit und dünnen Schlagflächen sinnvoll sei.
Schnelle reaktion und regelkonformität
Åberg forderte einen offiziellen Schiedsrichter an, der den Riss bestätigte. Skovron montierte daraufhin den Ersatz-Driverkopf. Andernfalls hätte Åberg seinen 3-Wood für den nächsten Abschlag verwenden müssen, und der Driver hätte erst nach dem Durchspielen der ersten neun Löcher ausgetauscht werden können. Åberg verpasste knapp ein Par, erreichte das Grün mit zwei Schlägen und verfehlte ein Putt aus 18 Fuß nur knapp.
Ein fortschritt für den golfsport
Steve Rintoul, ein Regeloffizieller der PGA Tour, bezeichnete den Vorfall als ein „perfektes Beispiel dafür, warum wir uns so stark für die Änderung der lokalen Regel eingesetzt haben“. „Wenn ein Spieler am 10. Tee einen Riss entdeckt, kann sein Caddie zum Spind gehen. Wenn es am 14. Tee passiert, könnten zwei Löcher vergehen, bis er ihn bekommt“, sagte Rintoul. „Wir schätzen die Tatsache, dass ein beschädigter oder gebrochener Schläger sofort ausgetauscht werden kann. Die alte Methode war so archaisch.“
Zusammenfassung der wichtigsten punkte
- Ludvig Åberg nutzte als Erster die neue Regel für den Austausch eines beschädigten Drivers.
- Die Regeländerung erlaubt das Mitführen eines Ersatz-Driverkopfes in der Golftasche.
- Joe Skovron, Åbergs Caddie, hatte den Ersatz-Driverkopf vorbereitend mitgeführt.
- Die PGA Tour hatte sich für die Regeländerung eingesetzt, um eine schnellere Reaktion auf Schäden an Ausrüstung zu ermöglichen.
