Liverpools sturm-fehltritt: isak und ekitiké – ein teures desaster?
Der FC Liverpool hat ein Vermögen ausgegeben, um die Angriffsposition zu verstärken, doch die vielversprechende Kombination aus Alexander Isak und Hugo Ekitiké scheint unter dem Radar von Trainer Arne Slot zu leiden. Nach dem Scheitern mit Darwin Núñez und der schweren Verletzung von Diogo Jota entschied sich der Verein zu einer riskanten Investition, die sich bisher als alles andere als erfolgreich erweist.

Ein transfer-doppelpack für 240 millionen – und wenig ertrag
Für Alexander Isak und Hugo Ekitiké zahlten die Reds stolze 240 Millionen Euro. Isak kam für 145 Millionen, womit er den teuersten Transfer in der Premier League überhaupt darstellt. Ekitiké wechselte für 95 Millionen Ablöse. Die Erwartungen waren hoch, doch bisher konnten die beiden Stürmer ihre Klasse kaum zeigen. Der Grund? Sie finden kaum zusammen.
Slot, der im vergangenen Jahr das Ruder übernommen hat, bevorzugte stets ein Offensiv-Trio, in dem Isak und Ekitiké selten eine Rolle spielten. Nach einem holprigen Start, der durch Isaks verspätete Ankunft aufgrund einer fehlenden Vorbereitung noch verschärft wurde, wurden die beiden immer wieder aus dem Kader gedrängt. Die wenigen gemeinsamen Einsätze endeten meist in Enttäuschung, wie beispielsweise das kurze Zusammenspiel im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray, das durch Ekitikés Verletzung abrupt beendet wurde.
Die Bilanz ist erschreckend: Nur sechs Minuten gegen Manchester United, zehn Minuten gegen Manchester United, 46 Minuten gegen Eintracht Frankfurt, 13 Minuten gegen Nottingham Forest, 12 Minuten gegen Sunderland, 68 Minuten gegen Inter Mailand, 14 Minuten gegen Tottenham und 31 Minuten gegen Paris Saint-Germain. Das ist alles, was die beiden gemeinsam auf dem Platz verbrachten, bevor Isaks Beinbruch das Kapitel vorerst beendete.
Es gab zwar kurzzeitig Hoffnung, als Slot die beiden in der Partie gegen Eintracht Frankfurt zusammen antreten ließ, und sie sogar gemeinsam für 68 Minuten auf dem Feld ließ. „Cuanto más jueguen juntos, más se adaptarán el uno al otro y mejor cooperarán. Vi cosas prometedoras de ambos. Es la segunda vez que lo hacen, pero lo veremos más en el futuro
