Liverpool blamiert sich beim tabellenletzten – wolverhampton schockt in der 94.

Es war der Abend, an dem Liverpool mal wieder bewiesen hat, dass Ballbesitz allein keine Punkte bringt. 1:2 beim abgeschlagenen Schlusslicht Wolverhampton Wanderers – ein Ergebnis, das wehtut. Nicht nur wegen der drei verlorenen Punkte, sondern wegen der Art und Weise, wie es passiert ist.

Dominant, aber zahnlos: liverpool scheitert an sich selbst

Die Reds kontrollierten das Spiel im Molineux Stadium über weite Strecken. Mehr Ballbesitz, mehr Pässe, mehr Raumkontrolle. Aber genau das ist das Problem dieser Liverpool-Mannschaft seit Wochen: Sie drückt, ohne wirklich zu stechen. Vor der Pause fehlte die Durchschlagskraft fast vollständig. Cody Gakpo traf kurz nach dem Seitenwechsel die Latte – und das auch noch, weil er dem besser postierten Curtis Jones den Ball wegspitzelte. Das sagt alles.

Dann kam die 78. Minute. Wolverhampton, das Team, das in dieser Saison so gut wie gar nichts auf die Reihe kriegt, traf mit seinem allerersten Torschuss des Abends. Rodrigo Gomes – kalt wie Stahl. Liverpool stand da wie eingefroren.

Salah trifft – und es reicht trotzdem nicht

Salah trifft – und es reicht trotzdem nicht

Mohamed Salah erlöste sich und sein Team in der 83. Minute mit dem Ausgleich. Sein erstes Tor nach zehn Spielen ohne Treffer. Kurz sah es so aus, als würde Liverpool mit einem blauen Auge davonkommen. Aber dann kam André. 90.+4 Minute. Tor. Sieg für Wolverhampton. Schlusspfiff. Stille.

Die letzten beiden Auswärtsspiele hatte Liverpool jeweils knapp mit 1:0 gewonnen – bei Sunderland und in Nottingham. Der „Lucky Punch