Liverpool am tiefpunkt: haaland demütigt reds im fa-cup-debakel

Ein Schock für die Anfield Road: Der FC Liverpool erlebte gestern Abend eine bittere 0:4-Niederlage gegen Manchester City im Viertelfinale des FA Cups. Die Reds, die bereits im Ligapokal früh gescheitert waren, spielen nun ernsthaft um die Champions League, da die Meisterschaft nahezu unerreichbar scheint.

Wirtz kämpft sich ins abseits

Wirtz kämpft sich ins abseits

Während Erling Haaland im Etihad Stadium glänzte und mit einem Doppelpack die Weichen für einen klaren Sieg stellte, blieb Florian Wirtz, der für die stolzen 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Liverpool gewechselt ist, erneut weit hinter den Erwartungen zurück. Seine bisherige Saison ist von Enttäuschungen geprägt, eine deutliche Abweichung von dem, was man sich von dem jungen Star erhofft hat.

Es ist ein Fakt: Die Formkurve des Spielers stimmt nicht. Nach einer vielversprechenden Leistung in der Länderspielpause gegen die Schweiz, in der er an allen vier Toren beteiligt war, wirkte Wirtz gegen City wie ein Fremdkörper. Seine wenigen Aktionen im Spielverlauf waren wenig vielversprechend, und der Auswechslung in der 68. Minute wirkte wie ein Zeichen der Resignation seitens des Trainers.

Haalands Dominanz war unbestreitbar. Der ehemalige Dortmunder traf bereits vor der Pause doppelt – einmal per Foulelfmeter (39.) und einmal in der Nachspielzeit (45.+2). Semenyo erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 3:0 (50.), bevor Haaland den Sack mit seinem zweiten Treffer (59.) endgültig zumachte. Ein Debakel für Liverpool, das die Titelhoffnungen weiter schwinden lässt.

Die Diskrepanz zwischen Wirtz’ Leistung in der Nationalmannschaft und seinen Auftritten für Liverpool ist frappierend. Während er im deutschen Trikot brilliert, scheint er in der Premier League zu hadern. Ob er den hohen Erwartungen gerecht werden kann, bleibt abzuwarten. Der Druck auf den jungen Deutschen steigt, und er muss sich bald steigern, wenn er seinen Platz im Team festigen will.

Liverpools Rückstand auf Tabellenführer Arsenal beträgt nun schon satte 21 Punkte. Die Champions League bietet zwar noch eine Chance auf einen Titel, doch das Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain (Hinspiel am 8. April, 21.00 Uhr) wird eine enorme Herausforderung. Das Team muss sich neu finden und zeigen, dass es noch zu einem Aufschwung fähig ist – ansonsten droht eine enttäuschende Saison.