Littler-van veen: darts-eklat geht weiter – „crybaby“-vorwurf!

Die Darts-Szene ist erneut im Aufruhr! Luke Littler, der zweimalige Weltmeister, hat sich nun erstmals ausführlich zu dem hitzigen Disput mit Gian van Veen geäußert und die Schuld für den Eklat dem Belgier zugewiesen. Die Geschichte, die in Manchester ihren Anfang nahm, spitzt sich weiter zu und lässt die Fans in Aufregung versetzen.

Littlers version: provokation und fehlender respekt

Was genau geschah in Manchester? Littler schildert die Situation aus seiner Sicht: „Es gab keinen Grund für Gian, sich umzudrehen und mich anzustarren. Er hatte noch einen Dart in der Hand.“ Der junge Engländer betonte, er habe lediglich einen Schluck Wasser genommen und eine Geste in Richtung seiner Freundin und ihres Vaters gemacht, bevor er von den Pfiffen des Publikums überwältigt wurde. Ein Signal, das er dem Publikum gab, um die Stimmung zu entladen. Doch van Veen soll daraufhin unvermittelt seine Pfeile auf den Tisch gelegt haben – ein Verhalten, das Littler als Zeichen des fehlenden Respekts wertet. „Das sieht niemand“, empört sich „The Nuke“. „Ich hoffe, das geht raus an die Leute: Dass er eigentlich derjenige ist, der seinen Job nicht gemacht hat in Sachen respektvolles Verhalten.“

Die TV-Kameras hatten diese Geste offenbar verpasst, was Littler besonders ärgert. Er erinnert sich daran, wie van Veen seine Pfeile auf den Tisch legte, während Littler noch spielte. Ein Verhalten, das im Darts als Kapitulation interpretiert wird.

Die Eskalation gipfelte in Littlers Reaktion, die er mittlerweile bereut. Er gab zu, van Veen einen „Crybaby“ genannt zu haben, ein Ausbruch, der ihm selbst peinlich war. Die Situation in Brighton eine Woche später, als Littler von einem gnadenlosen Auspfeifen des Publikums empfangen wurde, verdeutlichte die tiefe Kluft zwischen den beiden Spielern.

Van veen schweigt – littler fordert klarheit

Van veen schweigt – littler fordert klarheit

Gian van Veen hat sich bislang nicht öffentlich zu Littlers Anschuldigungen geäußert. Diese Stillschweigen lässt Raum für Spekulationen und verstärkt den Eindruck, dass die Angelegenheit noch lange nicht beigelegt ist. Littler scheint zwar zu erklären zu versuchen, die Situation zu entschärfen, doch seine Worte sind von Bitterkeit geprägt.

Die Fans in Brighton, die Littler anfeuerten, zeigten ihre Unterstützung, obwohl der Druck enorm war. Sein TV-Average sank auf einen historischen Tiefpunkt, was die schwierige Situation zusätzlich unterstrich. Littler verlor das Match gegen Van Veen knapp mit 6:5.

Ob Littler wirklich die Angelegenheit „losgelassen“ hat, wie er behauptet, bleibt abzuwarten. Die Tatsache, dass er sich so vehement verteidigt und Van Veen öffentlich beschuldigt, deutet auf das Gegenteil hin. Die Darts-Welt hält den Atem an und wartet auf eine Reaktion des Schweigs. Die Spannung ist greifbar und es bleibt abzuwarten, wann und wie diese Auseinandersetzung endgültig zu einem Abschluss kommt. Die Rivalität zwischen Littler und Van Veen hat nun eine neue Dimension erreicht und verspricht weitere dramatische Momente im Darts-Sport.