Littler & bunting setzen auf traber: ex-fußballer owen steigt ein

Schock in der Darts-Szene? Eher nicht, aber ein überraschendes Nebenprojekt hat Luke Littler gewagt: Der 19-jährige Weltmeister und sein englischer Pendant Stephen Bunting haben sich ein Rennpferd zugelegt. Mit dabei ist überraschend auch kein Geringerer als der ehemalige Fußballstar Michael Owen. Die Investition in den zweijährigen Hengst, der fortan unter dem Namen „Bunting Mental“ laufen wird, soll 54.000 Pfund (ca. 62.200 Euro) gekostet haben – eine Summe, die dem Duo offenbar locker vom Hocker gehauen hat.

Der ursprung des namens: ein fan-gesang

Der ursprung des namens: ein fan-gesang

Der Name „Bunting Mental“ ist dabei kein Zufall. Er leitet sich von dem Fan-Gesang „Let’s Go Bunting Mental“ ab, der bei Darts-Veranstaltungen für Bunting Anklang findet. Eine Hommage an die treuen Fans und eine witzige Anspielung auf die mentale Stärke, die man von einem Rennpferd erwartet. Es bleibt abzuwarten, ob der Name auch auf der Rennbahn für Erfolg sorgt.

Trainer Hugo Palmer äußerte sich begeistert über die neuen Besitzer: „Es ist großartig, junge Leute im Pferdesport zu haben. Die meisten meiner bekannten Sportler gehören zu meiner Generation, daher ist es eine Bereicherung, wenn auch jüngere Generationen Interesse zeigen.“ Bunting ist dem Pferdesport schon lange verbunden, während Littler seine Leidenschaft für Wetten und Rennen erst kürzlich beim Cheltenham Festival unter Beweis stellte – begleitet von Freundin Faith, Luke Humphries und Nathan Aspinall.

Ein ungewöhnliches Trio: Dass nun auch Michael Owen, der bei Manchester United (Littler) und Liverpool (Bunting) seine Glanzzeiten erlebte, an dem Projekt beteiligt ist, macht die Sache umso interessanter. Die Verbindung der drei Sportgrößen aus unterschiedlichen Disziplinen wirft Fragen auf: Ist dies der Beginn einer neuen Sport-Investitionswelle? Oder lediglich ein kurzfristiger Spaß?

„Bunting Mental“ soll demnach schon im Juni sein Debüt geben. Die Erwartungen sind hoch, und die Darts-Fans sind gespannt, ob ihr Idol Littler auch auf dem Rasen für Furore sorgen kann. Ob das Pferd die Mentalität seines Namensgebers erbt, wird sich zeigen. Die Wettquoten für den ersten Lauf sind bereits gefallen, und die Fans tippen mit Spannung auf den Erfolg des ungewöhnlichen Dreigespanns.

Die Investition von Littler, Bunting und Owen in den Pferdesport könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Grenzen zwischen den Sportarten weiter auflösen. Ob diese neue Form der Crossover-Investition auf breite Zustimmung stößt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Der Name „Bunting Mental“ wird in den kommenden Monaten für Gesprächsstoff sorgen – sowohl in der Darts- als auch in der Rennwelt.