Lipowitz triumphiert in slowenien: tour de france im visier!

Florian Lipowitz hat in Slowenien für Furore gesorgt! Der 25-jährige Ulmer sicherte sich nicht nur den Etappensieg in der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt, sondern auch die Gesamtführung – ein deutliches Signal an die Konkurrenz vor dem Beginn der Tour de France.

Ein coup im zeichen von bora-hansgrohe

Der Sieg in Kransjka Gora, nach anspruchsvollen 184,7 Kilometern, war mehr als nur ein Etappenerfolg. Lipowitz setzte sich im Duell mit seinem italienischen Teamkollegen Giulio Pellizzari durch und demonstrierte eine beeindruckende Form. Der Vrsic-Pass, mit seinen steilen Rampen bis zu 1611 Metern Höhe, wurde zum entscheidenden Schauplatz – hier setzte sich der Deutsche ab, obwohl Pellizzari in der Abfahrt wieder aufschloss. Ein packendes Finale, das Lipowitz letztlich für sich entscheiden konnte.

Es ist erst der vierte Profisieg für Lipowitz, doch die bisherigen Erfolge, darunter der Gesamtsieg der Czech Tour 2023 und die Sibiu Tour 2024, zeigen sein Potenzial. Ein Sieg auf World-Tour-Ebene fehlte ihm bislang, nun scheint er diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein. Die Tatsache, dass er das Rennen als Härtetest für die Tour de France nutzte, macht den Sieg noch wertvoller.

Vorsprung und konkurrenz

Vorsprung und konkurrenz

Am Sonntag steht die letzte Etappe der Slowenien-Rundfahrt auf dem Programm, eine mittelschwere Strecke über 169,4 Kilometer. Lipowitz startet mit einem Vorsprung von vier Sekunden auf Pellizzari. Neben Red Bull ist nur Bahrain Victorious als World-Tour-Team am Start, was die Dominanz von Bora-hansgrohe unterstreicht. Der Abwesenheit des slowenischen Superstars Tadej Pogacar, der parallel die Tour de Suisse bestreitet, tat Lipowitz's Leistung keinen Abbruch.

Die Form stimmt, das Ziel ist klar: Florian Lipowitz hat mit seinem Sieg in Slowenien eine klare Botschaft an die Konkurrenz der Tour de France gesendet. Er ist bereit für die Herausforderung und will in Barcelona zeigen, was in ihm steckt. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er seine starke Leistung in den französischen Alpen und Pyrenäen bestätigen kann.