Leverkusen dominiert st. pauli erneut und baut vorsprung aus

Überzeugender sieg für bayer leverkusen im pokal-revanchespiel

Bayer Leverkusen hat den FC St. Pauli auch im Pokal-Revanchespiel deutlich mit 4:0 (2:0) besiegt und sich damit zumindest vorübergehend einen Champions-League-Platz gesichert. Nach dem klaren Sieg im Pokal-Viertelfinale am 3. Februar (3:0) demonstrierte Leverkusen erneut seine Dominanz und ließ den abstiegsbedrohten Gästen keine Chance. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand zeigte eine starke Leistung und rückte in der Tabelle auf den vierten Rang vor. Allerdings können RB Leipzig und der VfB Stuttgart noch nachziehen.

Frühe tore entscheiden das spiel

Frühe tore entscheiden das spiel

Bereits in den ersten Minuten des Spiels legten die Leverkusener einen Blitzstart hin. Jarell Quansah (13.) köpfte an die Unterlatte, der Ball prallte unglücklich vom Bein von St.-Pauli-Torhüter Nikola Vasilj ins Tor. Nur eine Minute später erhöhte Patrik Schick auf 2:0, womit die Weichen für einen klaren Sieg gestellt waren. Nach der Pause traf auch noch Edmond Tapsoba (52.) per Kopf und Ernest Poku (78.) mit einem platzierten Linksschuss zum Endstand.

St. pauli bleibt im abstiegskampf gefangen

St. pauli bleibt im abstiegskampf gefangen

Für den FC St. Pauli war es eine enttäuschende Vorstellung. Der vermeintliche Rückenwind aus dem 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart verflog schnell. Die Hamburger agierten phasenweise hilflos und konnten kaum gefährliche Aktionen entwickeln. Ein geblockter Schuss von Danel Sinani (28.) war eine der wenigen Chancen für die Gäste. St. Pauli bleibt somit Vorletzter und steckt tief im Abstiegskampf.

Hjulmand wechselt im vergleich zum letzten spiel

Nach der enttäuschenden Vorstellung beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach hatte Trainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf fünf Positionen verändert. “Champagnerfußball” erwartete er zwar nicht, aber die Leistung seiner Mannschaft war dennoch beeindruckend. Leverkusen schob den Ball geduldig hin und her und suchte stets die Lücke für ein vorentscheidendes Tor. Die Spieler sparten zudem Kräfte für die kommenden englischen Wochen mit den Champions-League-Playoffs gegen Olympiakos Piräus.

Hoffnungsschimmer für st. pauli im restprogramm

Trotz der Niederlage gibt es für St. Pauli noch Hoffnung im Abstiegskampf. Die Hamburger haben noch drei Heimspiele gegen Werder Bremen, den FSV Mainz 05 und am letzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg. Alle drei Mannschaften sind direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Allerdings muss St. Pauli dringend an seiner Form arbeiten, um in diesen Spielen erfolgreich zu sein.

Leverkusen denkt bereits an die champions league

Bayer Leverkusen kann sich nun auf die anstehenden Champions-League-Playoffs konzentrieren. Trainer Kasper Hjulmand nahm nach einer Stunde bereits einige Schlüsselspieler raus, um Kräfte zu schonen. Patrik Schick wurde beispielsweise frühzeitig ausgewechselt. St. Pauli hatte ohnehin keine Chance mehr auf ein Comeback und wirkte chancenlos.