León kehrt zurück: spanien verteidigt nations-league-dominanz
Ein Aufatmen in der spanischen Fußballnation: Sonia Bermúdez hat Mapi León zurück in den Kader berufen, ein Signal, das das lange anhaltende Kapitel "Las 15" endlich zu schließen scheint. Die Verteidigerin, einst eine Schlüsselfigur, steht nun wieder im Rampenlicht der Nationalmannschaft, bereit, die Abwehr gemeinsam mit Irene Paredes zu stabilisieren.
Die rückkehr der bewährten abwehrzentrale
Seit Bermúdez das Ruder übernommen hat, bildet León zusammen mit Paredes ein starkes Duo in der Innenverteidigung. Von den neun Spielen unter der neuen Trainerin standen beide in sechs Partien in der Anfangself, und Spanien ließ dabei lediglich ein Tor zu – gegen England im Wembley-Stadion. Besonders beeindruckend: vier Partien endeten ohne Gegentor, darunter Siege gegen Schweden in Málaga und Göteborg, Deutschland in Kaiserslautern und Madrid sowie erneut gegen England in Palma de Mallorca. Die Stabilität, die diese Konstellation ausstrahlt, ist unverkennbar.
“Es ist mir egal, wer an meiner Seite spielt, jede ist eine Top-Spielerin. Die Schlüsselwörter sind Teamgeist in Angriff und Verteidigung”, erklärte León kürzlich in einem Interview. Ihre Worte unterstreichen die Philosophie des Teams: ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das über individuelle Stärken hinausgeht. Für das anstehende Duell gegen Island am Dienstag wird erwartet, dass das Duo erneut von Beginn an aufläuft, obwohl León im letzten Spiel gegen Island in Castellón aufgrund einer Verletzung fehlte und der Weg für Codina und Méndez freigemacht wurde.

Rotationen an den außenpositionen – das taktische feintuning
Während die Abwehrzentrale mit Paredes und León scheinbar unumstößlich ist, könnte es an den Außenpositionen zu Veränderungen kommen. Ona Batlle und Lucía Corrales, die am Freitag in Mallorca überzeugt haben, könnten entweder von Beginn an auf der Bank sitzen oder im Laufe des Spiels durch Eva Navarro und Olga Carmona ersetzt werden. Navarro verpasste den Einsatz in Son Moix komplett, während Carmona zehn Minuten Einsatzzeit erhielt. Der technische Stab scheint jedoch darauf bedacht zu sein, das bewährte System nicht unnötig zu verändern, da die Leistung bisher überaus überzeugend war.
Doch es ist mehr als nur eine taktische Entscheidung: Es geht darum, dem Team Flexibilität zu verleihen und allen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich zu beweisen. Die Konkurrenz ist groß, die Ansprüche hoch. Spanien gilt als klarer Favorit gegen Island, und es wird erwartet, dass die Roten Horden den Gegner früh unter Druck setzen. Die Leistung von Paredes und León wird dabei eine zentrale Rolle spielen, um die Defensive stabil zu halten und den Weg für einen weiteren Sieg zu ebnen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich die Rotationen an den Außenpositionen auszahlen. Die bisherige Leistung der Abwehrzentrale, die immer wieder für Stabilität und Sicherheit sorgte, lässt jedoch optimistisch auf die Zukunft blicken.
