Leon besiegt krebs und gibt kindern hoffnung: eine geschichte voller mut

Leon besiegt krebs und gibt kindern hoffnung: eine geschichte voller mut

Dies ist die unglaublich berührende Geschichte von Leon Riedel, einem 16-jährigen Fußballer, der den Krebs besiegt hat und nun anderen Kindern Mut machen möchte. Seine Geschichte ist ein Beweis für Stärke, Hoffnung und den unbändigen Willen zum Leben. Ein Besuch von Marco Rose und der Unterstützung seines Vereins, Lok Leipzig, waren wichtige Impulse auf seinem Weg.

Die diagnose: ein schock für leon und seine familie

Am 30. Juni 2023 änderte sich Leons Leben schlagartig. Eine Beule am Hals, zunächst unbedenklich wirkend, entpuppte sich als Lymphdrüsenkrebs. Die Diagnose war ein Schock für Leon und seine Familie. Es begann ein Kampf gegen die Krankheit, der ihn an seine Grenzen bringen sollte. Leon begann, seine Gedanken und Gefühle während seiner Krankenhausaufenthalte zu dokumentieren.

Leons buch: “ich atme. ich lebe. ich bin leon.”

Leons buch: “ich atme. ich lebe. ich bin leon.”

Leons Aufzeichnungen mündeten in einem Buch mit dem Titel “Ich atme. Ich lebe. Ich bin Leon.”, das diese Woche vorgestellt wurde. Es ist kein Buch der Selbstdarstellung, sondern eine Botschaft der Hoffnung und Ermutigung an andere Kinder und Jugendliche, die mit ähnlichen Schicksalen konfrontiert sind. Er möchte ihnen zeigen, dass man auch bei größten Rückschlägen an seine Träume glauben darf.

Lok leipzig: ein verein, der hält, was er verspricht

Lok leipzig: ein verein, der hält, was er verspricht

Leon spielt beim 1. FC Lokomotive Leipzig. Der Verein nahm ihn trotz seiner Krankheit ins Team auf. Sein Trainer, Dennis Klein, kannte Leons Talent bereits von seinem vorherigen Verein, dem JFV Neuseenland. Klein erkannte früh Leons starken Charakter und seine Fähigkeit, diesen Weg zu gehen. Lok Leipzig bot Leon die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt durch ein individuelles Training zurückzukämpfen.

Marco rose als vorbild und unterstützung

Marco rose als vorbild und unterstützung

Während seiner Krankenhauszeit erhielt Leon Besuch von Marco Rose, damals Trainer von RB Leipzig. Rose nahm sich Zeit für den jungen Fußballer, spielte sogar mit ihm Fußballtennis. Rose betonte, dass Kinder das Wichtigste sind und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Auch nach seiner Genesung blieb Rose mit Leon in Kontakt und unterstützte ihn weiterhin. Leon beschreibt Rose als eine „sehr coole Person“.

Ein emotionaler weg zurück ins leben

Ein emotionaler weg zurück ins leben

Leons Buch beschreibt seinen Weg von der Diagnose über den Krankenhausalltag („Leben zwischen Schläuchen und Hoffnung“) bis hin zum Comeback auf dem Rasen. Er spricht offen über seine Ängste, seine Momente der Verzweiflung und seinen Kampf um ein normales Leben. Er teilt seine Gedanken über sein verändertes Mindset („Mein Kopf war ein Schlachtfeld“) und seine Rückkehr zum Fußball, der für ihn mehr als nur ein Hobby ist.

Fußball als antrieb und motivation

Fußball als antrieb und motivation

Leon schreibt in seinem Buch über die Bedeutung des Fußballs für ihn: „Schon als Kind war Fußball für mich mehr als ein Hobby. Es war mein Alltag, mein Ausgleich, mein Antrieb.“ Er lernte, mit Niederlagen umzugehen, Fehler als Chance zu sehen und Verantwortung zu übernehmen. Er betont: „Du musst es dir beweisen.“ Sein großes Idol ist Cristiano Ronaldo.

Leons botschaft: aufstehen und weiterkämpfen

Leons botschaft: aufstehen und weiterkämpfen

Leon weiß, dass er Glück im Unglück hatte. Neben seiner Familie spielen auch die Ärzte eine wichtige Rolle. Seine Botschaft an andere ist klar: Vertraut den Ärzten und gebt niemals auf. Er möchte allen Mut machen, immer wieder aufzustehen und weiterzukämpfen. Weitere Einblicke in Leons Leben gibt es auf seiner Homepage (leonriedel.de) und bei Instagram (@leon09_official). Sein Ziel ist es, 2026 wieder voll im Training zu stehen.