Leipzigs remis-bruch: zehlendorf wehrt sich – doch die grün-weißen retten das spiel!

Alfred Kunze Sportpark bebte – und zwar bis zum Schluss! Chemie Leipzig, eigentlich auf dem Weg zum sicheren Sieg gegen Hertha Zehlendorf, musste bangen, bis zum Schlusspfiff. Ein wildes Hin und Her, ein Remis, das zeigt: In der Regionalliga ist nichts mehr sicher.

Die erste hälfte: leipzigs dominante vorstellung

Die ersten 45 Minuten gehörten klar den Gastgebern. Stanley Ratifo, ein Name, der den Zuschauern auf den Zungen liegen blieb, brillierte mit seinem wachen Auge und seinem unermüdlichen Einsatz. Zunächst köpfte er nach einer herrlichen Flanke an die Latte (4.), doch sein Wille war unbestreitbar. Dann, in der 29. Minute, war es soweit: Ratifo staubte nach einem Eckball ab und versetzte die gegnerische Abwehr in die Verzweiflung. Nur eine Minute später erhöhte Kay Seidemann auf 2:0 – eine Doppelschlag, der die Leipziger Fans in Ekstase versetzte. Die Berliner wirkten geschockt, fanden kaum Mittel gegen die dominante Leistung der Gastgeber.

Die zehlendorfer wende: ein schock für leipzig

Die zehlendorfer wende: ein schock für leipzig

Doch der Jubel währte nicht lange. Nach der Pause schlug Zehlendorf überraschend zurück. Nasuhi-Noah Jones, der mit seinem waghalsigen Distanzschuss die Leipziger Verteidigung überraschte, verkürzte auf 1:2 (48.). Nur zwei Minuten später, ein Moment der Unachtsamkeit in der Leipziger Abwehr, ließ Diren-Mehmet Günay die Chance nicht ungenutzt und egalisierte zum 2:2 (50.). Das Alfred-Kunze-Sportpark verstummte – die Leipziger waren geschockt.

Die schlussphase: nervenkitzel und leipzigs triumph

Die schlussphase: nervenkitzel und leipzigs triumph

Die Partie wurde nun hitziger, die Fouls häuften sich. Doch Chemie Leipzig ließ sich nicht entmutigen. Ein freistoß von Nils Lihsek führte zum umjubelten Treffer von Julius Hoffmann (85.). Und als wäre das noch nicht genug, markierte Hoffmann nur eine Minute später das 4:2 – ein Doppelschlag, der den Leipziger Fans den Atem raubte. Die Leipziger bewiesen Moral und Kampfgeist.

Mit diesem Sieg klettert Chemie Leipzig auf Platz 13 der Tabelle, während Hertha Zehlendorf weiterhin am Tabellenende dümpelt. Die Leipziger können stolz auf ihre Leistung sein – sie haben bewiesen, dass sie auch in brenzligen Situationen die Nerven behalten und punkten können.