Leipzig rastet kader um: wer kommt, wer geht?

Rasante Wechsel an der Leipziger Transferbörse! Während die Konkurrenz noch die Sommermärchen genießt, krempelt RB Leipzig das Team für die Saison 2026/27 um. Ein Blick auf die Zugänge und Abgänge offenbart eine ambitionierte Strategie, die sowohl auf Leihende als auch auf feste Transfers setzt.

Neuzugänge: talent und erfahrung treffen aufeinander

Die Führungsetage der Roten Bullen hat sich in der Breite verstärkt. Mit Timo Schlieck vom Greuther Fürth, Jonathan Norbye aus Frederikstad und Abdoul Koné vom Stade Reims kommen drei junge Verteidiger zurück, deren Leihe nun ein Ende hat. Ein besonderes Augenmerk gilt Lutsharel Geertruida von Sunderland, der mit seiner Erfahrung und Flexibilität die Abwehr verstärken soll. Im Mittelfeld konnte man mit Arthur Vermeeren (Olympique Marseille) und Eljif Elmas (SSC Neapel) zwei vielversprechende Talente an Land ziehen, die für frischen Wind sorgen sollen. Rocco Reitz vom Borussia M’gladbach rundet das Mittelfeldgefüge ab, während Robert Ramsak im Angriff für neue Impulse sorgen soll.

Die Verpflichtung von Arthur Vermeeren ist besonders bemerkenswert, da der junge Belgier als potenzieller Stammspieler gehandelt wird. Die Frage ist, ob er sich gegen die etablierte Konkurrenz durchsetzen kann.

Abgänge: platz für neue gesichter

Abgänge: platz für neue gesichter

Kosta Nedeljkovic vollendet seine Leihe bei Aston Villa, während Frederik Jäkel nun fest für Eintracht Braunschweig verpflichtet wurde. Ein Abschied von Xaver Schlager, der vereinslos weiterzieht, ist ebenfalls zu vermelden. Brajaan Gruda wird in die Premier League zu Brighton & Hove Albion zurückkehren. Ein großer Verlust könnte Lois Openda sein, der zu Juventus Turin wechselt – ein Transfer, der die Leipziger Offensive deutlich schwächen könnte. Die Frage, wie man diesen Verlust kompensieren wird, bleibt offen.

Die Trennung von Openda ist ein herber Schlag für RB Leipzig. Seine Schnelligkeit und sein Torinstinkt werden im kommenden Jahr schwer zu ersetzen sein. Die Leihende von Spielern wie Nedeljkovic und Gruda zeigen, dass die sportliche Führung möglicherweise nicht von deren Leistungen überzeugt war.

Die Transferperiode ist noch lange nicht abgeschlossen, und es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren Veränderungen sich noch ergeben werden. RB Leipzig scheint entschlossen, sich für die kommende Saison bestmöglich aufzustellen – auch wenn der Abschied von Openda eine große Herausforderung darstellt.