Leipzig in schockstarre: amokfahrt fordert zwei todesopfer

Die beschauliche Ruhe Leipzigs ist jäh zerstört: Ein gewalttätiger Angriff mit einem PKW auf einen belebten Innenstadtbereich forderte am Montagnachmittag zwei Menschenleben und verletzte zahlreiche weitere. Die Nachricht schockierte nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die lokale Sportgemeinschaft, die nun in tiefer Trauer und Bestürzung reagiert.

Fußball-vereine zeigen anteilnahme und solidarität

Die Ereignisse rund um Augustusplatz, Grimmaische Straße und Marktplatz, wo ein 33-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge raste, haben die Fußballszene Leipzigs tief erschüttert. RB Leipzig, als Bundesligist, verurteilte den Vorfall in einem offiziellen Statement: „Die heutigen Ereignisse in der Leipziger Innenstadt erfüllen uns mit großer Bestürzung. Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Amokfahrt, bei den Verletzten, ihren Angehörigen und den Menschen, die diese Situation miterleben mussten. Wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft sowie den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.“

Auch die Regionalligisten BSG Chemie Leipzig und 1. FC Lok Leipzig äußerten ihre tiefe Anteilnahme. Die BSG zeigte sich „zutiefst erschüttert“ und betonte, dass die Gedanken bei den Verletzten, den Angehörigen der Getöteten und allen seien, die diese schreckliche Tat miterleben mussten. Der 1. FC Lok teilte via Instagram mit: „Wir trauern um die Todesopfer dieser zutiefst unmenschlichen Tat. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt ihren Familien, Angehörigen und Freunden. Allen Verletzten wünschen wir von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung und allen Betroffenen viel Kraft und Stärke, das Erlebte zu verarbeiten.“

Handball-familie in leipzig fassungslos

Handball-familie in leipzig fassungslos

Die Schockwellen des Angriffs reichten weit über die Fußballvereine hinaus. Auch die Handballgemeinschaft in Leipzig zeigte sich tief betroffen. Der SC DHfK Leipzig erklärte in seinen sozialen Medien: „Wir stehen als Handballfamilie fassungslos und in tiefer Trauer zusammen. In einer solchen Situation rücken Sport, Wettstreit und Abstiegskampf in den Hintergrund. Als Verein stehen wir Seite an Seite mit allen Leipzigerinnen und Leipzigern und danken allen Einsatzkräften sowie den vielen zivilen Ersthelfern für ihr schnelles und unermüdliches Handeln in diesen schweren Stunden.“ Der HC Leipzig stimmte dieser Solidarität zu.

Weitere sportvereine sprechen mitgefühl aus

Weitere sportvereine sprechen mitgefühl aus

Auch der Eishockey-Oberligist IceFighters Leipzig teilte via Instagram mit: „Wir sind bestürzt und fassungslos und finden kaum Worte für das, was heute in der Leipziger Innenstadt geschehen ist. Unsere Gedanken sind bei den Opfern der schrecklichen Tat und ihren Angehörigen sowie bei jenen, die diese Amokfahrt miterleben mussten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“

Die Leipziger Sportwelt ist geschockt, aber die Gemeinschaft hält zusammen. Kriseninterventionsteams bieten ihren Dienst an und die Telefonseelsorge steht rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 zur Verfügung, um Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen. Die Frage, wie sich die Stadt von diesem Trauma erholen wird, bleibt jedoch offen. Es ist eine Zeit des Gedenkens, der Unterstützung und des gemeinsamen Kraftschöpfens.