Lehmann träumt von champions-league-triumph – rache für 2006?

Jens Lehmann, der frühere deutsche Nationaltorhüter, schickt Arsenal seine besten Wünsche für das anstehende Champions-League-Finale. Doch hinter der Unterstützung des 56-Jährigen verbirgt sich mehr als nur Fan-Sympathie: Lehmann möchte endlich die bittere Niederlage von 2006 vergessen machen, die ihn bis heute verfolgt.

Ein trauma von vor 20 jahren

Die Erinnerung an das verlorene Champions-League-Finale gegen Barcelona im Jahr 2006 sitzt Lehmann tief. Ein Platzverweis in der 18. Minute, ein Foul an Samuel Eto’o – dieser Moment wird ihm, wie er selbst sagt, „mit ins Grab“ nehmen. Arsenal, das sich am Dienstagabend gegen Atlético Madrid durchsetzte, hat nun die Chance, das zu erreichen, was damals ihm und seiner Mannschaft verwehrt blieb.

„Unsere Generation spielte zwar schneller“, so Lehmann gegenüber der Bild, „unter Arsène Wenger herrschte der One-Touch-Fußball. Aber die aktuelle Mannschaft von Trainer Arteta steht defensiv wie ein Fels in der Brandung. Saliba, Gabriel und Raya – das ist für mich die beste Abwehr Europas!“ Die Stabilität in der Defensive, gepaart mit der taktischen Klugheit Artetas, lässt Lehmann optimistisch in die Zukunft blicken.

Bayern und psg im kampf um das zweite ticket

Bayern und psg im kampf um das zweite ticket

Das Finale in Budapest steht unmittelbar bevor. Am Mittwochabend entscheidet sich, wer dem FC Arsenal gegenübertritt. Bayern München und Paris Saint-Germain liefern sich ein packendes Duell nach einem Hinspiel, das in eine unglaubliche Tor-Fete mündete (4:5). Die Spannung ist kaum auszuhalten, und die Fans dürfen sich auf ein weiteres hochklassiges Spiel freuen.

Für Arsenal steht auf dem Spiel die Chance, nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft zu erobern, gefolgt von dem historischen Triumph in der Champions League. Eine Woche, die die Gunners in die Vereinsgeschichte eingehen lassen könnte. Doch bevor es so weit ist, muss sich das Team erst gegen einen starken Gegner durchsetzen – ein Gegner, der ebenfalls hungrig nach dem Titel ist. Die Fußballwelt hält den Atem an.