Legenden-duell im azteken-stadion: peralta schießt mexiko zum sieg!

Ein Fußballfest der besonderen Art erlebten die Fans im legendären Azteken-Stadion: Ehemalige Stars aus Mexiko und Brasilien lieferten sich ein unterhaltsames Freundschaftsspiel, das mit einem 3:2-Sieg für die mexikanische Auswahl endete. Oribe Peralta, der Held des olympischen Finaltriumphes von London 2012, avancierte erneut zum gefeierten Mann mit zwei Toren.

Ronaldinhos abschied und peraltas comeback

Ronaldinhos abschied und peraltas comeback

Die Partie, die in zwei 40-minütigen Halbzeiten mit zahlreichen Trinkpausen über die Bühne ging, bot ein buntes Potpourri an bekannten Gesichtern. Allen voran Ronaldinho, der mit einem Augenzwinkern und immer noch messerscharfen Technik aufwartete, sorgte für tosenden Applaus. Sein Abschied vom Platz in der 52. Minute, begleitet von respektvollen Verbeugungen, zeigte die Wertschätzung, die er genießt. „Ich liebe Mexiko, besonders seit meiner Zeit in Querétaro, die ich immer in meinem Herzen tragen werde“, erklärte der brasilianische Superstar.

Doch der Star des Abends war zweifellos Oribe Peralta. Seine beiden Treffer, darunter ein Kopfball, der an den goldenen Moment von 2012 erinnerte, brachten die mexikanische Auswahl in Führung. Luis Hernández komplettierte den Erfolg mit seinem zügigen Abschluss. Adriano und Kaká konnten für Brasilien zwar verkürzen, doch am Ende fehlten die Kraft und die Präzision, um den mexikanischen Triumph zu verhindern.

Kaká, der nach seiner langen Pause wieder einmal aufblitzen ließ, demonstrierte mit seinem Tor in der 34. Minute seine Klasse. Doch auch seine Leistung konnte nicht verhindern, dass die mexikanische Verteidigung um den erfahrenen Oswaldo Sánchez die Oberhand behielt. Heurelho Gomes, der im brasilianischen Tor Julio César ersetzte, verhinderte in der 60. Minute mit einer Glanzparade einen höheren Resultat, doch Peralta war ihm in der 63. Minute erneut mit einem cleveren Lupfer über den herausgekommenen Torwart nicht mehr zu stoppen.

Die Atmosphäre war geprägt von Freundschaft und Kameradschaft. Einmal mehr zeigte sich der Respekt unter den Spielern, als Julio César nach einem Foul von Miguel Layún lächelnd und fast dankbar die rote Verfärbung auf seinem Arm zeigte – ein Sinnbild für die menschliche Erfahrung, die über den sportlichen Wettkampf hinausgeht.

Die Partie bot mehr als nur Fußball. Sie war ein Fest der Erinnerung, eine Hommage an die großen Spieler vergangener Jahrzehnte und ein Beweis dafür, dass die Leidenschaft für den Fußball die Zeit überwindet. Die mexikanische Auswahl hat bewiesen, dass auch im fortgeschrittenen Alter noch für spektakuläre Momente zu sorgen ist.