Leganés in der krise: cosín fordert mehr leistung und analysiert die situation

Unakzeptable situation beim cd leganés

Eduardo Cosín, Vorstandsmitglied und Vizepräsident des CD Leganés, hat sich in scharfen Worten zur aktuellen Leistung der Mannschaft geäußert. "Die Platzierung, an der wir uns befinden, ist inakzeptabel", so Cosín im Rahmen der Radiosendung Hora Blanquiazul. Er betonte, dass dem Trainer Andrés Pardo alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt wurden, um seine Entscheidungen zu treffen. Eine umfassende Bewertung der Saison wird jedoch erst am Ende der Spielzeit erfolgen.

Unterstützung für pardo und eine klare erwartungshaltung

Unterstützung für pardo und eine klare erwartungshaltung

Trotz der Unterstützung für Pardo machte Cosín deutlich, dass ein 14. Platz am Ende der Saison als Misserfolg gewertet würde. Der Verein habe Pardo mit allen Ressourcen unterstützt und ihm gleichzeitig Freiraum gelassen. Es sei wichtig, am Saisonende eine ehrliche Analyse durchzuführen, um die Gründe für die enttäuschenden Ergebnisse zu verstehen.

Kritik am verein selbst – zu wenig ambition?

Kritik am verein selbst – zu wenig ambition?

Cosín übte auch Selbstkritik am Verein. "Unsere größte Kritik richtet sich an uns selbst", erklärte er. "Als Aufsteiger mit dem höchsten Gehaltsobergrenze hätten wir unter die Top Ten kommen müssen. Das schmerzt uns." Er betonte jedoch, dass ein Abstieg derzeit ausgeschlossen sei, auch wenn die Ergebnisse nicht zufriedenstellend seien.

Ein kader auf top-niveau – die erwartungen werden nicht erfüllt

Der Kader des CD Leganés wird als "11/10" bewertet, was die hohen Erwartungen unterstreicht. Cosín bekräftigte diese Einschätzung und betonte, dass die Struktur und die leidenschaftliche Fangemeinde des Vereins diese Anforderung rechtfertigen. Die gestiegenen Abonnementspreise sind dabei moderat und spiegeln die Preise anderer Vereine in der LaLiga Hypermotion wider.

Finanzielle stabilität als positiver aspekt

Im Gegensatz zu den sportlichen Schwierigkeiten befindet sich der CD Leganés finanziell auf einem soliden Fundament. Unter der Führung von BCS konnte der Verein nach drei Jahren mit Verlusten erstmals Gewinne erzielen. Dies ermöglichte es, frühere Verluste auszugleichen und die finanzielle Stabilität zu stärken. Vor dem Aufstieg war die finanzielle Situation kritisch, doch jetzt sei der Verein stärker denn je.

Der abgang von diomandé – ein herber verlust

Der Abgang von Diomandé zu RB Leipzig wurde bedauert. Cosín erklärte, dass Diomandé als zentraler Baustein des Projekts geplant war. Der Verein habe seit seinem 15. Lebensjahr auf ihn gesetzt und wisse, welches Potenzial in ihm stecke. Zahlreiche lukrative Angebote wurden abgelehnt, bis Leipzig die Ablösesumme bezahlte.

Erweiterung des estadio butarque – kompromisse notwendig

Die Erweiterung des Estadio Butarque gestaltete sich schwierig. Cosín erläuterte, dass die Stadtverwaltung lediglich die Genehmigung für den Bau einer modularen Tribüne auf einer Seite des Stadions erteilte, obwohl es innerhalb des Vereins unterschiedliche Meinungen gab. Es war daher nur möglich, diese eine Tribüne zu errichten.