Leclercs horror-qualifying: ferrari verliert monaco!
Monaco – Ein Schock für ferrari und die Fans: Charles Leclerc hat im Qualifying zum Großen Preis von Monaco dramatisch die Pole Position verpasst. Ein Fahrfehler in der entscheidenden Runde reißt den Lokalmatador aus dem Kampf um den Sieg und wirft Fragennach der Leistungsfähigkeit des Teams auf.
Die rascasse als schicksalsort
Leclercs Haas-Dreher in der Nähe der Rascasse war der Knackpunkt des Qualifyings. Der Monegasse, der bis dahin eine blitzsaubere Runde gezeigt hatte, verlor in Kurve 12 durch vermeintlichen „Dirty Air“ die Kontrolle über seinen Ferrari und prallte in die Leitplanken. Glücklicherweise konnte er den Wagen ohne größere Schäden parken, doch der Traum vom Startplatz von der ersten Reihe platzte.
„Ich war wirklich am Limit, und ich denke, die Runde war bis dahin wirklich gut“, gab Leclerc im Anschluss zu. „Aber ich habe [die Runde] nicht zu Ende gebracht, daher bringt das nichts.“ Der Ferrari-Pilot schob die Ursache für den Ausrutscher auf den Effekt von nachfolgenden Fahrzeugen, den sogenannten „Dirty Air“. Eine Erklärung, die im engen Stadtkurs von Monaco durchaus plausibel ist.

Bremsprobleme und ein frustrierter leclerc
Doch der Fahrfehler war nicht die einzige Baustelle bei Ferrari. Leclerc klagte bereits seit einiger Zeit über Probleme mit seinen Bremsen, ein Thema, das er im Qualifying erneut ansprach. „Es ist immer eine neue Entdeckung, wenn ich auf die Bremse steige“, erklärte er, ohne jedoch in Details zu gehen. „Es ist vor allem dann [ein Problem], wenn die Reifen nicht im richtigen Arbeitsfenster sind.“ Die inkonsistente Anbindung der Bremsen könnte ein entscheidender Faktor für Leclers Schwierigkeiten gewesen sein.
Kimi Antonelli sicherte sich überraschend die Pole Position, während Lewis Hamilton als Dritter vor Leclerc startet. Das verpasste Ferrari-Duell zeigt deutlich, dass die Konkurrenz in dieser Saison enorm ist. Die Scuderia, die am Freitag noch von Überlegenheit sprach, muss nun am Sonntag Boden gutmachen. Ob Leclerc mit einem Startplatz vier wirklich noch in den Kampf um den Sieg eingreifen kann, bleibt abzuwarten.
Die Erwartungen waren hoch, die Realität bitter. Ferrari, einst als haushoher Favorit in Monaco gehandelt, muss sich nun mit einem enttäuschenden Qualifying begnügen. Antonellis Überraschungssieg und Leclers Fahrfehler sind ein deutliches Zeichen: Im Rennsport ist nichts im Vorhinein garantiert. Die Frage, ob Ferrari die Dominanz halten kann, wird am Sonntag beantwortet werden.
