Honda schickt zehn handgebaute 750-cm³-bikes ins wheels & waves 2026
Acht Jahre ist es her, dass Honda in Biarritz seine ersten fünf Custom-Bikes ausstellte. Nun kehrt die japanische Marke mit doppelter Power zurück: Vom 10. bis 14. Juni 2026 stellt sie zehn brandneue Spezialumbauten auf Basis der Hornet und Transalp vor – alle gebaut von europäischen Top-Workshops, alle mit 745 cm³-Zweizylindern, alle nur einmalig.
Die kunst der verfeinerung
Die Maschinen tragen Namen wie Ruth, Ocean Nomad oder White Venom. Dahinter stecken nicht irgendwelche Tuning-Shops, sondern offizielle Honda-Partner aus zehn Ländern – von Österreich bis Großbritannien. Jede Werkstatt durfte eine der beiden Serien-Basis umbauen. Keine Regeln. Keine Limits. Nur ein Ziel: die wildeste Interpretation der 750er-Plattform.
Der Brite CJ Ball etwa feiert mit seiner 40th Anniversary ’86 Dakar Tribute die Rallye-Tradition Hondas, während die Schweizer von Stark Industries mit der schwarz-goldenen Concept 2077 direkt in die Science-Fiction abheben. Zwischen Stahlrohr-Gothic und Surf-Bobber spannt sich das kreative Spektrum – und macht deutlich, wie viel Spielraum selbst ein serienmäßiger Reihenzweizylinder lässt.

Vote bis zum sommerende
Alle zehn Bikes stehen die gesamte Festivalwoche in Biarritz zum Anfassen bereit. Wer nicht vor Ort ist, kann die Umbauten online in 4K-Auflösung drehen und bis spätestens 31. August abstimmen. Die Sieger-Maschine wird im Herbst 2026 auf der EICMA in Mailand noch einmal ganz groß ausgepackt – inklusive limitierter Goodies für die treuesten Fans.
Honda treibt damit die nächste Stufe der Globalisierung des Custom-Gedankens: Statt fernöstlicher Einheits-Bikes beweisen europäische Handwerker, dass die moderne Mittelklasse-Maschine mehr kann als nur Alltag. Sie kann Identität sein. Kultur. Lebensgefühl.
