Atlético madrid: champions-frust? schiedsrichterentscheidungen als stolperstein!
Madrid – Die Enttäuschung ist greifbar: Atlético Madrid steht erneut vor dem Nichts in der Champions League. Nach der gestrigen Niederlage gegen Arsenal und der verpassten semifinale Chance stellt Trainer Diego Simeone fest: Der Verein habe sich enorm entwickelt, sei nun auf europäischer und weltweiter Ebene anerkannt wie nie zuvor. Doch hinter dieser Fassade brodelt es.

Die bittere realität: nicht alles gold, was glänzt
Während die Spieler und der Verein die Niederlage sportlich hinnehmen, kursieren in den eigenen Reihen Stimmen, die Zweifel an der angemessenen Wertschätzung äußern. Atlético hat sich auf dem Platz und in den Verhandlungen etabliert, doch fühlt man sich nicht so behandelt, wie es die Größe des Klubs gebieten würde. Die Schiedsrichterentscheidungen in den letzten beiden K.O.-Spielen – gegen Real Madrid und Arsenal – werden dabei immer wieder zitiert.
Das Comeback des Strafstoßes: Eine Frage der Perspektive
Die Erinnerung an den verhängnisvollen doppelten Fehlversuch von Julián Álvarez gegen Real Madrid nagt weiter. Ein Elfmeter, der niemals gegeben hätte werden dürfen, wurde als vollstreckt gewertet. Die nachträgliche Klarstellung der UEFA, dass der Elfmeter wiederholt hätte werden müssen, kam zu spät, um Atlético zu helfen. Die Entscheidungen von Danny Makkelie im Hinspiel gegen Arsenal und die des VAR-Assistenten Daniel Siebert im Rückspiel verstärken den Eindruck, dass Atlético nicht den gleichen Respekt genießt wie Vereine mit größeren finanziellen Mitteln und einer stärkeren Marke.
Gyokeres' fragwürdiger Elfmeter, die verpassten Strafstöße für Griezmann und Giuliano – die Liste der umstrittenen Szenen ist lang. Auch die wiederholte Intervention des VAR, um eine weitere Strafe für Arsenal zu korrigieren, lässt Atlético-Anhänger die Augen verdrehen. Die Heimstärke des Arsenals offenbarte eine ungerechte Spielweise, mit unnötigen Zeitverlusten und einem späten, entscheidenden Elfmeter, der die Partie besiegelte.
Ein unglücklicher Moment für Giuliano, der aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht den Strafstoß bekam, und ein ähnliches Schicksal widerfuhr Griezmann. In beiden Fällen blieb der VAR erstaunlicherweise stumm. Diese Entscheidungen, sowohl in der letzten Saison als auch in der aktuellen, verstärken das Gefühl der Ohnmacht und der Ungerechtigkeit. Es scheint, als hätten die Schiedsrichterentscheidungen eine unüberwindbare Mauer für Atlético errichtet.
Die Niederlagen in der Champions League spiegeln nicht die Überlegenheit des Gegners wider, sondern wecken den Verdacht, dass die Schiedsrichterpfeife eine entscheidende Rolle gespielt hat. Ein bitteres Erwachen für einen Verein, der sich so viel erhofft hatte. Die Frage ist: Wie lange kann Atlético diese Ungerechtigkeiten noch ertragen und den Glauben an den Wettbewerb bewahren?
