Leao verlängert bei milan – premier und saudi drohen
Das Tor in Cremona war mehr als ein Treffer. Es war ein Signal. Rafael Leão traf zum neunten Mal in dieser Serie-A-Saison, übertraf damit seine gesamte Ausbeute der Vorsaison und feierte mit einem imaginären Surfbrett – Christopher Nkunku als Mitfahrer inklusive. Kleines Detail, große Botschaft: Rafa ist wieder da, und er will bleiben.
Die vertragsgespräche laufen – aber der weg ist nicht frei
Bei AC Milan arbeitet man an einer Verlängerung des aktuellen Vertrags, der bis Juni 2028 läuft. Zwei weitere Spielzeiten sollen draufgepackt werden, verbunden mit einer deutlichen Gehaltserhöhung. Die Gespräche mit Leãos weitverzweigtem Beraterteam – Familie, Manager, Anwälte – haben bereits begonnen. Weitere Treffen stehen fest.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Als Leão im Sommer 2019 aus Lille kam, verdiente er anderthalb Millionen Euro im Jahr. Nach dem Scudetto-Triumph als bester Spieler der Liga und starken Champions-League-Auftritten folgte im Juni 2023 ein neuer Vertrag: 5,5 Millionen Euro plus Boni – fast das Vierfache. Eine weitere Verlängerung würde sein Gehalt erneut nach oben treiben.

Die konkurrenz schläft nicht
Kein konkretes Angebot liegt derzeit auf dem Tisch in Casa Milan. Aber die Premier League und die Saudi Pro League sind die einzigen Ligen, die sich Leão finanziell überhaupt leisten könnten – Ablöse und Gehalt eingerechnet. Das weiß man bei Milan. Das weiß Leão selbst.
Trotzdem spricht alles dafür, dass er bleiben will. Er war gestern Nachmittag mit Freunden im Milan-Store und kaufte Trikots. Er spricht nach Siegen wie ein Anführer: „Ich verlange von meinen Mitspielern, dass sie im Derby alles geben und es als eine Frage von Leben und Tod betrachten.
