Lawson enthüllt: so behandelte verstappen ihn bei red bull

Lawson über seine zeit bei red bull

Liam Lawson hat nun Einblicke in seine schwierige Phase als Red Bull-Pilot gegeben. Der Neuseeländer ersetzte Ende 2024 Sergio Pérez, durfte aber nur zwei Rennen an der Seite von Max Verstappen bestreiten, bevor er zu Racing Bulls versetzt wurde. Seine kurze Zeit im Top-Team offenbarte viel über die Dynamik innerhalb von Red Bull und das Verhalten von Verstappen.

Der crash in australien und die folgen

Der crash in australien und die folgen

Lawson erlebte einen schwierigen Start in die Saison 2025. Ein Crash beim Großen Preis von Australien, gefolgt von einem punktelosen Ergebnis beim Großen Preis von China (Qualifikation als Letzter sowohl für das Sprintrennen als auch für das Hauptrennen), führte zu seiner vorzeitigen Ablösung. Yuki Tsunoda übernahm seinen Platz, hatte jedoch ebenfalls mit den hohen Erwartungen zu kämpfen und verlor später seinen Platz bei Red Bull.

Verstappens überraschende unterstützung

Verstappens überraschende unterstützung

Entgegen vieler Erwartungen beschreibt Lawson Max Verstappen als sehr unterstützend. Im Podcast 'Gypsy Tales' erklärte er: “Verstappen ist ein sehr angenehmer Mensch. Während all dem, was letztes Jahr mit Red Bull passierte, war er sehr gut zu mir. Als ich ins Team kam, war er super freundlich und immer bereit zu helfen. Auch danach war er sehr nett. Einfach ein netter Typ, der nur die ganze Zeit fahren und konkurrieren will, und ihm nichts anderes wichtig ist.”

Verstappen kritisierte die entscheidung

Max Verstappen äußerte sich später kritisch zu der Entscheidung von Red Bull, Lawson nach nur zwei Rennen zu degradieren. Er hielt die Entscheidung für überstürzt und unfair. “Zwei Rennen für einen Teamkollegen; natürlich war ich damit nicht einverstanden. Denn am Ende verliert jemand seine Chance… Ja, du ruinierst ihm seine Chance in einem Top-Team. Ich muss sagen, Liam hat es bei Racing Bulls gut gemacht.”

Die herausforderung für neue teamkollegen

Verstappen betonte die Schwierigkeit, sich in ein Team wie Red Bull einzufinden: “Ich könnte auch sagen, 'es ist mir egal', aber zwei Rennen sind zu früh, um eine Entscheidung zu treffen. Am Ende kam Yuki rein und das zeigt, wie schwierig es war.” Er unterstrich die hohen Anforderungen und den Druck, dem neue Teamkollegen ausgesetzt sind.

Hadjar als sechster teamkollege seit ricciardo

Mit Isack Hadjar steht nun der sechste Teamkollege von Verstappen seit dem Weggang von Daniel Ricciardo im Jahr 2018 fest. Es bleibt abzuwarten, ob Hadjar mit den neuen Autos von 2026 bessere Chancen haben wird, mit Verstappen mitzuhalten. Die Entwicklung des jungen Franzosen zu Beginn der Saison wird mit Spannung verfolgt.

Die zukunft von red bull und seinen fahrern

Die interne Dynamik bei Red Bull bleibt ein spannendes Thema. Die Entscheidung, Lawson so frühzeitig zu ersetzen, wirft Fragen nach der Talentförderung und der Geduld des Teams auf. Ob Hadjar die Herausforderung annehmen und Verstappen Paroli bieten kann, wird die kommende Saison zeigen. Die Erwartungen sind hoch, und der Druck auf den jungen Fahrer enorm.