Laureus: sportstars treffen sich in madrid – und ein schatz wird gesucht?
Madrid brodelt! Zwischen Baustellen und dem Kampf gegen den Krebs – das pulsierende Leben der spanischen Hauptstadt scheint niemals stillzustehen – bereitet sich die Stadt auf die glamouröse Zeremonie der Laureus World Sports Awards vor. Auf dem roten Teppich vor dem Palacio de Cibeles werden am Montag einige der größten Sportstars der Welt erwartet, darunter Tennis-Größen wie Sinner, Alcaraz und Djokovic, die Gymnastikanima Simone Biles und, vielleicht, der Radsport-Dominator Tadej Pogacar.
Ein vermächtnis von nelson mandela und johann rupert
Die Laureus Awards, vor 26 Jahren von dem südafrikanischen Milliardär Johann Rupert ins Leben gerufen, haben sich zu einem wahren Magneten für Glamour und Faszination entwickelt. Rupert, der auch die Luxusfirma Richmond leitet, setzt das Vermächtnis von Nelson Mandela fort, der einst vom „Kraft des Sports, die die Welt verändern kann“ sprach. Hinter der glitzernden Gala verbirgt sich ein bemerkenswertes Engagement: 300 Projekte für junge Menschen in gefährdeten Situationen werden weltweit unterstützt.
Die Ruhmeshalle der Laureus Awards liest sich wie ein Who’s Who des Sports: Federer, Djokovic, Serena Williams, Nadal und Biles haben jeweils sechs oder fünf Auszeichnungen erhalten; Usain Bolt und Kelly Slater vier, Tiger Woods drei, Messi zwei. Und dieses Jahr verspricht eine weitere hochkarätige Beteiligung mit einer massiven Resonanz der Nominierten.
Carlos Alcaraz gilt als Favorit in der Kategorie „Bester spanischer Sportler des Jahres“. Er steht Jannik Sinner gleichauf, was die Grand-Slam-Titel in 2025 betrifft. Die Entscheidung Sinner's bezüglich seiner Teilnahme am Mutua Madrid Open bleibt spannend, und es liegt nahe, dass der Preis möglicherweise an beide Athleten vergeben wird – eine Anerkennung ihrer aufregenden Rivalität, die derzeit das Tennis dominiert.

Athletinnen im fokus: kipyegon und mclaughlin im rennen
Neben Alcaraz und Sinner gehören Tadej Pogacar, Marc Márquez, Ousmane Dembele und Mondo Duplantis zu den Nominierten in dieser Kategorie. Im weiblichen Bereich werden Aitana Bonmatí, die im Jahr 2024 die Auszeichnung gewann, starke Konkurrenz aus der Leichtathletik erleben. Die Hälfte der Nominierten sind Athletinnen: Sydney McLaughlin, Faith Kipyegon und Melissa Jefferson-Wooden, die bei den Weltmeisterschaften in Tokio über 100, 200 und 4x100 Meter triumphierte. Aryna Sabalenka und Katie Ledecky komplettieren diese illustre Liste.
Ein besonderes Highlight ist die Nominierung von Kilian Jornet für seine bemerkenswerte Leistung, alle 72 Gipfel der USA mit einer Höhe von über 4.200 Metern innerhalb eines Monats zu Fuß und mit dem Fahrrad zu bezwingen. Jornet betonte, dass „der Sport eine Möglichkeit ist, sich selbst und die Landschaft zu erkunden“ und lud die Kinder ein, ihn in den Bergen zu begleiten, um ihnen die Bedeutung des Sports als Lebensweise zu vermitteln.
Die Nominierungen in der Kategorie Sportler des Jahres umfassen ein vielfältiges Feld: Molly Picklum und Yago Dora (Surfen), Rayssa Leal (Skaten), Chloe Kim (Snowboarden) und Tom Pidcock (Cyclocross).
Yulimar Rojas, die venezolanische Dreisprungerin, kehrt nach ihrem Comeback von einer Achillessehnenverletzung in die Kategorie „Bester Comeback“ zurück. Sie tritt gegen Egan Bernal (Radfahren), Amanda Anisimova (Tennis), Leah Williamson (Fußball) und Simon Yates (Radfahren) an. Überraschend ist die Aufnahme von Rory McIlroy in diese Kategorie, der nach elf Jahren ohne Major-Sieg endlich wieder einen gewann.
Die Teamkategorien werden von der englischen Frauenfußballnationalmannschaft und der indischen Cricketmannschaft angeführt, gefolgt von Oklahoma City Thunder, McLaren, dem europäischen Ryder Cup Team und Paris Saint-Germain.
Die Kategorie „Newcomer“ umfasst talentierte Nachwuchssportler wie Desiré Doue (Frankreich), Joao Fonseca (Brasilien), Shai Gilgeous Alexander (Kanada), Lando Norris (Formel 1) und Luke Littler (Darts), sowie die zwölfjährige Schwimmerin Yu Zidi, die bei den Weltmeisterschaften eine Medaille gewann.
Auch der paralympische Sport ist mit einigen herausragenden Athleten vertreten: Gabriel Araujo (Brasilien), David Kratochvil (Tschechien), Simone Barlaam (Italien), Catherine Debruner (Schweiz), Kiara Rodríguez und Kelsey DiClaudio (USA).
Schließlich steht der Preis „Sport for Good“ im Mittelpunkt, der die eigentliche Mission der Laureus Awards widerspiegelt. Der spanische Verein Fútbol Más, der in vielen Ländern, darunter auch Spanien, aktiv ist, ist unter den Nominierten. Weitere Nominierten sind das italienische Gruppo Sportivo Valanga, die King’s County Tennis League (USA), die MindLeaps Stiftung (Tanz und Beschäftigung), die Rugby for Good Akademie (für Kinder mit ADHS) und das Box- und Kampfsportprogramm TRASO (Mexiko).
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