Lask nach salzburg: kann die austria-pleite vergessen werden?
Salzburg – Die Meistergruppe der Bundesliga steht vor einem spannenden Duell: Der LASK gastiert am Freitag (19:30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei RB Salzburg. Nach dem deutlichen Sieg über die Austria reist das Team von Dietmar Kühbauer mit neu gewonnenem Selbstvertrauen ins Pinzgau, doch die Vergangenheit liefert Salzburg ein komfortables Polster.

Die bilanz spricht eine deutliche sprache
Red Bull Salzburg hat gegen den LASK in der Meistergruppe eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: Drei Heimsiege und ein Unentschieden in fünf Partien. Besonders schmerzhaft für die Linzer ist das 1:7 vom 19. Mai 2024. Salzburgs Trainer Gerhard Beichler blickt selbstbewusst auf die bisherigen Begegnungen zurück, in denen seine Mannschaft oft früh in Führung ging. „Wir werden keine verrückten Dinge machen, sondern versuchen, unser Spiel wieder auf das höchste Level zu heben“, so Beichler.
Die Salzburger sind selbst auch gefestigt. Nach einer fünf Spiele andauernden Serie ohne Sieg gelang dem Team in Hartberg ein wichtiger 2:1-Erfolg. „In unserer Entwicklung brauchst du solche Erlebnisse, um wieder Luft zu schnappen“, erklärte Beichler. Damit bleibt Salzburg in der Meisterschaftsrunde in Schlagdistanz zum führenden Sturm Graz. Allerdings ist der Kampf um Platz zwei, der bei Punktegleichheit mit Rapid und den Linzern nur von einem Zähler getrennt ist, hart umkämpft.
Die Linzer wollen sich wehren. Nach zwei sieglosen Ligaspielen gelang es dem LASK, gegen die Austria einen klaren 4:1-Sieg zu feiern. „Salzburg ist eine Mannschaft, die um die Meisterschaft spielt. Wenn man die Salzburger ins Spiel kommen lässt, können sie sehr stark sein“, warnte Kühbauer. Sein Torwart Lukas Jungwirth versprach: „Wir haben noch eine Rechnung vom letzten Spiel offen und werden es dieses Mal definitiv besser machen.“
Ein besonderes Augenmerk gilt Kerim Alajbegovic, der in Salzburg wieder in die Startformation rückt. Beichler betonte jedoch, dass man nicht „alles einem 18-Jährigen aufbürden“ dürfe. Frans Krätzig, Defensivspieler Salzburgs, forderte: „Das positive Gefühl mitnehmen und weitermachen.“
Die Ausgangslage ist also klar: Salzburg will seine Heimstärke ausspielen und den LASK unter Druck setzen. Die Linzer hingegen sind gewarnt und wollen eine „unangenehme“ Leistung zeigen, um in Salzburg erstmals in der Meistergruppe Punkte zu holen. Doch die Geschichte spricht eindeutig für die Salzburger. Es bleibt abzuwarten, ob der LASK die Vergangenheit vergessen und eine Überraschung schaffen kann.
