Landaluce feiert madrid-premiere als top 100 – einheimischer trumpf!

Madrid bebt! Martín Landaluce, der junge Spanier, der in die Weltränge aufgestiegen ist, steht vor seinem ersten Masters 1000 Auftritt in seiner Heimatstadt. Eine Einladung der Organisatoren ermöglicht ihm diese besondere Chance, und die Aufregung ist ihm deutlich anzusehen.

Heimvorteil und die nähe zur familie

„Es ist unglaublich, in Madrid spielen zu können, in meinem eigenen Zuhause zu schlafen. Diese Woche ist etwas ganz Besonderes für mich und meine Familie“, gestand Landaluce. Er hofft auf ein spannendes Turnier, in dem er sich auf dem Platz als wichtiger Akteur beweisen kann. Die Unterstützung seiner Liebsten wird ihm dabei sicherlich in die Hände gehen.

Die Vorbereitung auf die European Clay Court Swing verlief für Landaluce unter idealen Bedingungen: Gemeinsam mit Carlos Alcaraz trainierte er in Murcia. „Es war fantastisch“, schwärmt er von der Erfahrung. „In den vergangenen Jahren hatte ich auf Sand immer wieder Probleme, aber dieses Jahr erwarte ich eine Verbesserung. Die Trainings mit Carlos waren nicht nur sportlich, sondern auch menschlich sehr wertvoll.“

Neuer status als top 100 spieler

Neuer status als top 100 spieler

Landaluce feiert dieses Wochenende seinen Einzug in die Top 100 der Weltrangliste. „Es ist ein sehr besonderes Gefühl, dort zu stehen. Es ist etwas, was jeder von uns schon als Kind anstrebt“, so der 20-Jährige. Obwohl er nie ein Ranking-Ziel hatte, will er diesen Erfolg nutzen, um noch weiter zu kommen.

Die Höhe von Madrid stellt für die Spieler eine besondere Herausforderung dar. Neben Landaluce ist auch Rafa Jódar als Local Hero im Hauptfeld vertreten. Beide teilen einen ähnlichen Spielstil, der auf kraftvolle Schläge und Gewinner setzt. „Die Bedingungen in Madrid können uns helfen, da wir hier viel trainiert haben“, erklärt Landaluce. Die Luft ist dünner, was die Bälle schneller fliegen lässt und mehr Spin erzeugt – ein Vorteil für Spieler mit einer aggressiven Spielweise.

Die Rivalität mit Jódar: Eine gesunde Motivation Landaluce und Jódar, beide im gleichen Alter, pflegen eine lange Rivalität, die auf gegenseitigem Respekt basiert. „Wir verstehen uns gut und haben schon seit dem Alter von acht oder neun Jahren miteinander konkurriert. Es ist schön zu sehen, dass wir beide jetzt so weit oben stehen“, sagt Landaluce. Er erinnert sich an viele spannungsgeladene Endspiele und betont die Bedeutung der gegenseitigen Unterstützung. „Rafa macht einen unglaublichen Job, und ich bin motiviert, mitzuhalten. Es ist eine gesunde Rivalität, die uns beiden hilft, uns zu verbessern.“

Das Miami Open zeigte bereits, was in Landaluce steckt. Nun will er in Madrid nachlegen und beweisen, dass er zu den aufstrebenden Stars des Tennis gehört. Seine Reise hat gerade erst begonnen, aber mit der Unterstützung seiner Familie, der Erfahrung aus den Trainings mit Alcaraz und der Leidenschaft für den Sport ist er auf dem besten Weg, seine Ziele zu erreichen. Die Zukunft gehört ihm – und das ist mehr als nur ein Gefühl.