Landa stürzt erneut: itzulia-aus nach horror-abflug in san miguel

Mikel Landa liegt wieder einmal am Boden. Diesmal auf der abfahrt von San Miguel de Aralar, zehn Kilometer vor dem Ziel der zweiten Itzulia-Etappe. Die Kamera fängt den Moment ein: Der Spanier schlägt auf dem nassen Asphalt auf, bleibt reglos liegen, die rechte Körperhälfte schmerzt sichtbar. Ein Aufschrei geht durch das Baskenland.

Das protokoll der schmerzen

Das protokoll der schmerzen

Sanitäter eilen herbei, ziehen ihn zur Seite, sein Blick ist leer. Die Frage, die sich jeder stellt: Wird er weitermachen? Die Antwort liegt im Gesicht der Streckenposten – sie wissen es selbst nicht. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Dieser Sturz sieht übel aus.

Es ist nicht der erste, nicht der zweite, es ist der dritte Albtraum innerhalb von zwölf Monaten. Im Mai 2024 flog er bei der Vuelta al País Vasco in der fünften Etage über die Kontrolle, musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Im März 2025 wiederholte sich das Drama bei der Corsa Rosa, fünf Kilometer vor Tirana. Damals endete seine Saison schon vor dem Beginn.

Jetzt also die nächste Katastrophe. Die Statistik ist brutaler als jede Analyse: Drei schwere Stürze, drei Ausstiege, null Zielankünfte. Landa, einst gefeiert als Klettergenie, mutiert zum Chronisten des Pechs. Sein Team Soudal-Quick.Step schweigt vorerst, die Ärzte untersuchen, die Fans warten.

Die Itzulia war seine Chance auf Wiedergutmachung. Stattdessen droht ihr das gleige Schicksal wie der Giro: Frühzeitiges Aus, wieder ein Krankenwagen, wieder die Frage, ob der 35-Jährige sich je wieder an die Spitze wird trauen können.