Laimer-poker: eberl blockt frage zu gehaltsvorstellungen!
München – Der FC Bayern und Konrad Laimer stecken in einem zarten Tauziehen um einen Vertragsverlängerung. Sportvorstand Max Eberl hat am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg (1:0-Sieg) erneut die Position des Rekordmeisters deutlich gemacht, wich aber einer entscheidenden Frage gekonnt aus. Ein Detail, das die Fans nun beschäftigt.
Die lage: ein kompliziertes tauziehen
Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und dem österreichischen Nationalspieler Laimer, dessen Vertrag 2027 ausläuft, gestalten sich offenbar schwieriger als zunächst angenommen. Eberl betonte zwar das „saubere Verhältnis“ zu Laimer und wies darauf hin, dass man sich grundsätzlich zu einer Verlängerung bekenne. „Wir wollen mit Konny verlängern, das ist Fakt. Wir müssen halt irgendwie eine Brücke finden, was die Vorstellungen betrifft.“
Das Problem liegt, wie bereits von SPORT1 im März berichtet, in den finanziellen Forderungen des Mittelfeldspielers. Laimer soll deutlich mehr Gehalt fordern, als der FC Bayern aktuell bereit ist zu zahlen. Eberl umging die direkte Frage, ob Laimers Gehaltsvorstellungen überzogen seien, geschickt: „Ehrlicherweise möchte ich jetzt hier an dem Tisch nicht über Vertragsverhandlungen oder Geld diskutieren.“ Ein klares Statement, das die Situation nicht unbedingt entspannt.
Doch es gibt noch weitere Aspekte, die die Gemüter erhitzen. Nachdem Laimer im Sommer 2023 ablösefrei vom RB Leipzig nach München gewechselt war, betonte Eberl am vergangenen Wochenende, man hätte bei einem Abgang keinen Verlust zu beklagen. Eine Aussage, die in den Augen vieler Fans eine fehlende Wertschätzung gegenüber dem Spieler signalisiert. Es wird gemunkelt, dass Laimer sich von der fehlenden Wertschätzung des Vereins herabgesetzt fühlt.

Wer setzt das nächste zeichen?
Neben den Verhandlungen um Laimer beschäftigen den FC Bayern auch die Zukunft von Torwart-Legende Manuel Neuer und die eigene Vertragssituation von Eberl selbst. „Das ist eine gute Frage. Ich weiß gar nicht, wer von den Dreien. Lassen wir uns überraschen, vielleicht ist die Rückennummer ausschlaggebend“, witzelte Eberl auf die Frage, wer von den dreien zuerst einen neuen Vertrag unterschreiben wird. Neuer trägt die Nummer 1, Laimer die 27 und Eberl selbst hat keine Rückennummer.
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Ob der FC Bayern und Konrad Laimer eine Einigung erzielen können, bleibt abzuwarten. Sollte es nicht klappen, steht der Verein vor dem Risiko, einen wichtigen Spieler ablösefrei zu verlieren – und das, nachdem man ihn erst vor knapp eineinhalb Jahren ohne Ablöse verpflichten konnte. Die Zeichen stehen nicht eindeutig auf ein Happy End in diesem Poker um die Zukunft von Konrad Laimer.
