La vuelta femenina 26: ein bergfest der extraklasse erwartet uns!
Die spanische Radsport-Szene fiebert dem Startschuss der vierten Auflage der La Vuelta Femenina 26 by Carrefour.es entgegen. Ab dem 3. Mai wird es sieben Etappen lang rund 14.500 Höhenmeter geben – eine neue Bestmarke in der Geschichte des Rennens. Christian Schneider im Exklusiv-Check.
Galicien gibt den ton an, asturien entscheidet
Die Organisatoren haben sich dieses Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Rekordfeld von 18 Teams, darunter alle 14 Mannschaften der UCI Women’s WorldTour, wird in Marín an den Start gehen. Die ersten vier Etappen führen durch Galicien, ein Gebiet, das für seine anspruchsvollen, kurvenreichen Strecken bekannt ist. „Es mag auf dem Papier einfach aussehen, aber Galicien ist eine tückische Landschaft“, warnt Rennleiter Fernando Escartín. „Es wird spannende Tage geben, bevor wir zu den entscheidenden Etappen in León und vor allem in Asturien kommen.“
Asturien wird zum Schauplatz dramatischer Höhepunkte: Die Etappen nach Les Praeres und insbesondere zum Alto de l’Angliru versprechen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur letzten Rampe. Letzteres, mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,7 Prozent und Rampen bis zu 23 Prozent, ist die bisher anspruchsvollste Bergwertung in der Geschichte der La Vuelta Femenina.
Ein Blick auf die Vergangenheit: Während frühere Ausgaben mit einer Einzelzeitfahrt als Auftakt begannen, wird die diesjährige Auflage direkt mit einer Straßenetappe gestartet. Und wie Fernando Escartín bereits andeutete, wird es frühestens in den letzten beiden Etappen zur Vorentscheidung kommen – ein Fehler kann hier fatal sein.

Gaudí-hommage und ein fest für die augen
Neben dem sportlichen Kampf wird die La Vuelta Femenina 26 auch kulturelle Highlights bieten. Die fünfte Etappe, die von León nach Astorga führt, ist dem Werk des berühmten Architekten Antoni Gaudí gewidmet. Entlang der Strecke passierten die Fahrerinnen das Casa Botines, eines der wenigen Gebäude außerhalb Kataloniens, das von Gaudí entworfen wurde, sowie den Bischofspalast in Astorga, ein weiteres architektonisches Meisterwerk. Eine Hommage an einen Mann, der es verstand, die Schönheit der Natur in seine Werke einzuflechten – ein Motto, das auch für die atemberaubenden Landschaften Galiciens und Asturiens gilt.
Die Rennen werden zudem weltweit übertragen – von Eurosport und RTVE bis hin zu NBC Sports und ESPN. Dies unterstreicht die wachsende internationale Bedeutung der La Vuelta Femenina und ihren Beitrag zur Förderung des Frauenradsports.
Die Ausgangslage: Teams wie Movistar Team, SD Worx-Protime und FDJ-Suez haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie über die nötige Power verfügen, um in dieser anspruchsvollen Rundfahrt zu bestehen. Doch das Feld ist eng besetzt, und es ist durchaus möglich, dass eine Überraschung das Rennen gewinnt. Die Frage ist nicht, wer gewinnt, sondern wie.
Die La Vuelta Femenina 26 by Carrefour.es verspricht nicht nur eine sportliche Zerreißprobe, sondern auch ein Fest für Augen und Seele. Die Kombination aus atemberaubenden Landschaften, anspruchsvollen Anstiegen und einem hochkarätigen Starterfeld lässt auf ein unvergessliches Radsport-Spektakel hoffen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 14.500 Höhenmeter, 18 Top-Teams – das ist mehr als nur ein Rennen, das ist eine Herausforderung an die Grenzen des menschlichen Ausdauers.
