La Liga plant sich einen Traum: Spiel in den USA
La liga plant sich einen traum: spiel in den usa
Die La Liga steht kurz davor, sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: ein Ligaspiel in den USA.
Fc barcelona zeigt keine freude
Beim aktuellen Meister FC
Barcelona stößt das überhaupt nicht auf Gegenliebe. Nach Jahren des juristischen Tauziehens könnte das Duell Barcelona gegen Villarreal im Dezember nun tatsächlich in Miami stattfinden.Flick: „meine spieler sind nicht glücklich“
Trainer Hansi Flick machte am Freitag bei einer Pressekonferenz seinem Ärger Luft: „Meine Spieler sind nicht glücklich damit, ich bin nicht glücklich damit, aber La Liga hat entschieden, dass wir dieses Spiel spielen werden.“
Belastung für das team
Das Problem: Barça müsste kurz vor Weihnachten in die USA reisen – und nur zwei Wochen später schon zur Supercopa in Saudi-Arabien antreten (ab 7. Januar). Eine enorme Belastung für das Team, das zudem in der Champions League aktiv ist.
Fifa-genehmigung steht noch aus
Zwar haben sowohl der spanische Verband als auch die Uefa dem Plan zugestimmt, die endgültige Genehmigung durch die Fifa steht aber noch aus. Der Weltverband hat bisher ein Verbot für nationale Ligaspiele im Ausland – ein Punkt, über den derzeit vor Gericht gestritten wird.
Spielort und datum
Sollte die Verlegung genehmigt werden, soll das Spiel am 20. Dezember im Hard Rock Stadium (65.000 Plätze) stattfinden – dreimal so groß wie die Inter Miami Arena.
Kritik von de jong
Auch Mittelfeldstar Frenkie de Jong äußerte sich kritisch: „Es ist nicht gut für die Spieler. Man muss sehr viel reisen. Außerdem ist es im Wettbewerb nicht fair – für uns wäre es ein Auswärtsspiel auf neutralem Boden.“
Warnung der fifpro
Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro warnte bereits in ihrem Jahresbericht vor zu vielen Reisen und zu wenig Erholungszeit für Profis. Der ohnehin übervolle Spielkalender werde durch zusätzliche internationale Termine weiter belastet.
La liga und us-investor
La Liga arbeitet seit Jahren mit dem US-Investor Stephen Ross und dessen Firma Relevent Sports, um Spiele in den USA zu veranstalten. Nach langem Widerstand von der Fifa und den nationalen Verbänden scheint der Durchbruch nun bevorzustehen.
