Kwasniok kämpft ums überleben beim 1. fc köln

Das Szenario, das sich gerade in Köln abspielt, ist so absurd wie bezeichnend: Ein Trainer, der als Aufsteiger nach 26 Spieltagen auf Platz 14 steht, der taktisch kluge Lösungen findet, der aus einem 19-jährigen Rohdiamanten einen WM-Kandidaten mit neun Saisontreffern geformt hat – und trotzdem steht Lukas Kwasniok mit dem Rücken zur Wand. Das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag ist für ihn kein gewöhnliches Derby. Es ist ein Urteil, das bereits geschrieben scheint.

Was köln gerade mit seinem trainer macht

Was köln gerade mit seinem trainer macht

Wer den 1. FC Köln kennt, weiß: Der emotionalste Standort der Bundesliga braucht in schlechten Zeiten keinen Schuldigen – er erfindet einen. Vor Kwasniok traf es Manager Christian Keller, der seinen Job nach Maßstäben der Sportbranche ordentlich erledigte, aber das berühmte „kölsche Hätz