Hsg wetzlar und dhfk leipzig teilen sich die punkte im abstiegskampf

Kellerduell endet unentschieden

Im direkten Duell zweier abstiegsgefährdeter Mannschaften, der HSG Wetzlar und des DHfK Leipzig, gab es am Freitagabend in der DAIKIN Handball-Bundesliga ein 26:26 Unentschieden. Beide Teams zeigten sich nach dem Spiel mit dem Punkt zufrieden, befinden sich aber weiterhin auf den letzten beiden Tabellenplätzen mit jeweils acht Punkten.

Sigtryggsson zufrieden trotz ausschluss

Sigtryggsson zufrieden trotz ausschluss

Rúnar Sigtryggsson, Trainer der HSG Wetzlar, zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Punkteteilung. "Es gibt Szenen, die wir besser hätten ausspielen können. Es war ein Hin und Her, aber ich fand, dass unsere Abwehr heute gut stand. Das Angriffsspiel könnte jedoch verbessert werden," so Sigtryggsson im Anschluss an die Partie.

Rote karte für ahouansou

Rote karte für ahouansou

Ein herber Rückschlag für die Wetzlarer war die rote Karte für Philipp Ahouansou nach rund 20 Minuten Spielzeit. Nach Videobeweis wurde ein Gesichtstreffer festgestellt. Sigtryggsson relativierte die Entscheidung: “Es gibt auch Unfälle. Rot ist doch eine Tätigkeit, oder?” Trotzdem sei sein Team gut mit der Situation umgegangen.

Chancen zur führung verspielt

Chancen zur führung verspielt

Als Ursache für das Unentschieden sah Sigtryggsson die vielen vergebenen Würfe seiner Mannschaft, insbesondere in der Schlussphase. Dies ermöglichte dem Leipziger Torwart Domenico Ebner insgesamt 16 Paraden. "Es hätte schlimmer kommen können. Wir haben einen Punkt und machen einfach weiter," fasste er zusammen.

Optimismus trotz schwieriger lage

Sigtryggsson betonte, dass das Ziel gewesen sei, "definitiv nicht zu verlieren“. Die HSG Wetzlar könne mit der aktuellen Situation leben. “Vielleicht ist das der Punkt, der uns am Ende hilft. Man weiß es nicht. Aber wir müssen weitermachen. Die Abwehr ist stabiler geworden, und Andreas kommt im Tor dazu. Wir müssen an unserem Konterspiel arbeiten.”

Blick in die zukunft

Mit Blick auf die kommenden Wochen zeigte sich der isländische Trainer zuversichtlich. "Wir wollten zwei Punkte. Es gibt noch 13 Spiele, also noch 26 Punkte zu holen. Wir haben alle direkten Konkurrenten hier zu Hause. Wir haben Minden in Minden und noch alle diese Spiele zu spielen. Es geht um Punkte für alle. Das war ein Anfang für uns. Wer weiß, wie es in den nächsten Wochen weiterläuft."

  • Ergebnis: HSG Wetzlar – DHfK Leipzig 26:26
  • Torwartparaden: Domenico Ebner (Leipzig) – 16 Paraden
  • Rote Karte: Philipp Ahouansou (Wetzlar)